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Old school oder laissez-faire?

Bevor man ein Kind bekommt, beobachtet man ja ganz genau wie andere mit ihren Kindern umgehen, was man da nicht alles anders machen würde und immerzu wird man beim eigenen Kind konsequent sein! Bedingt durch meinen Beruf wusste ich natürlich auch gaaaaanz genau wie das mit der Kindererziehung so funktioniert…Ich glaube auch das es in der Schule immer recht gut funktioniert hat.

Aber dann, dann hat man ein eigenes Kind und alles, aber wirklich alles ist ganz anders als es in den Lehrbüchern stand oder man es sich vorab vorgestellt hat:) Man kann sich vorher überhaupt nicht ausmalen das man nach einem, nennen wie es „forderungsstarkem Tag des Kindes“, es schlichtweg leid ist noch konsequent zu sein! Ich konnte mir nicht vorstellen wie k.o. man nach stundenlangen Pupsweinattacken sein kann und packe ich dann noch mein Kommunikatiosmodell nach xy aus und erkläre meinem Baby warum es heute Nacht besonders gut schlafen muss? Sicherlich nicht! Zudem kommt immer diese riesige Liebe und Sorgen, viele Sorgen die einen ganz anders handeln lassen als erwartet.

Gerne lasse ich mir inzwischen vorwerfen ein wenig laissez-faire zu erziehen, denn es scheint ja, schaue ich mir meine lieben Kinder an, gut zu funktionieren!

Und eines habe ich ganz  schnell gelernt, „old school“ finde ich nur bei Kleidung und Musik gut, denn schreien lasse ich meine Kinder nie im Leben und mit zu viel Bemühungen zu doll verwöhnen kann man sie nicht! Den Mist habe ich mir nämich anfangs oft anhören müssen und mich furchtbar darüber geärgert. Inzwischen grinse ich nur noch, denn ich weiß es tatsächlich besser;)Screenshot_2016-05-19-05-52-27

 

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