Leben mit Kindern

Feiertage – wir lieben den Mai!

Es gibt ja viele Menschen die die Zeit um Weihnachten herum ganz besonders schön finden oder auch eisig kalte Schneetag. Ich hingegen bin absoluter Mai-Fan! Wenn das Wetter mitspielt, dann ist dies der perfekte Monat um enorm viel Familienzeit genießen zu können. Ein Feiertag nach dem anderen, die neuen Pfingstferien – traumhaft.

Leider haben wir morgen nicht schon wieder frei, aber wir wollen es ja auch nicht übertreiben und so haben wir den heutigen Tag ganz besonders genutzt.

An dem Tag, an dem die Papas meist mit ihren Männerpapakumpels on Tour sind, hat unser Superpapa sich die Mäuse geschnappt und war mit ihnen unterwegs, damit ich in Ruhe korrigieren und putzen konnte:)

Anschließend waren wir noch einkaufen und haben am Abend gegrillt.

Für uns ein absolut gelungener freier Tag!

Unbewusst habe ich euch mit einem meiner letzten Posts auf die Folter gespannt, was absolut nicht meine Absicht war. Da unwahrscheinlich viele Nachfragen kamen: Nein, es steht keine Fernreise bei uns an. Wir fahren tatsächlich Pfingsten nach Holland, wie es sich so gehört 🙂

Genießt den entspannten Monat und im nächsten Post werde ich euch einmal zeigen, wie die Dreharbeiten zum Sparduell hier ablaufen, denn die stehen am Samstag auf dem Plan:)

Leben mit Kindern

Naturtag!

Heute Abend fühle ich mich richtig, richtig gut. Viele Berge, einige Kilometer und wunderschönes Wetter liegen am heutigen Sonntag hinter uns. Obwohl mein Mann heute nicht dabei war, war er derjenige, der das Naturerlebnis mit dem ganzen Körper ausgelebt hat, denn er war bei Mud Master in Weeze.

Ganz so schmuddelig sind wir nicht zuhause angekommen, wobei Noahs Füße auch nach Matschmeister ausgesehen haben.

Während Philipp also durch Eiswasser und Schlamm robbte, sind wir mit Freunden im Bergischen unterwegs gewesen. Mit in unserem Gepäck drei Hunde und viel Vorfreude!

Bei wunderschönem Wetter erklommen wir Berge, patschten an Flussecken und sammelten Pusteblumen. Am Mittag saßen wir in einem niedlichen kleinen Café mitten im Nirgendwo und tranken Apfelschorle und aßen eine Waffel.

Wenn die Beine der Zwei-und des kleinsten Vierbeiners müde wurden, dann durften sie im Buggy kutschiert werden.

Ich sag euch, einen Noah plus Hund einen Berg hochzuschieben ist ein echter Kraftakt:)

Der Nachmittag endete mit zwei völlig zufriedenen Kindern, die stolz auf ihre Hundesitterqualitäten sind und total müden Eltern.

Perfekt, einfach perfekt war es und es bedarf so wenig Kinder glücklich zu machen!

Leben mit Kindern

Chaos irgendwie!

Stress hat man nur, wenn man ihn sich macht. Genau diesen veranstalte ich gerade verdammt oft. Arbeit, Termine, Pläne, Verabredungen, Haushalt…irgendwie ist es zur Zeit einfach viel. Früher war ich definitiv besser in der Organisation und nicht ständig k.o., aber wie sagte mir meine Mama vor einigen Tagen so schön „Du wirst auch nicht jünger“…

Aber vielleicht genau weil momentan immer was los ist, genieße ich die sonnigen und ruhigen Momente gerade umso mehr.

Wir freuen uns unwahrscheinlich auf den Mai und all die kommenden Feiertage in den nächsten Wochen, in denen wir noch ein wenig Meeresluft schnuppern werden. Wo es hingeht, verrate ich euch dann:)

Genießt das Wochenende und hoffentlich ganz viel Sonne!

Leben mit Kindern

Du bist das, was deine Eltern aus dir machen!

Heute gab es den gefürchteten Elternsprechtag an der Schule, an der ich arbeite.

Für mich sind diese Tage sehr spannend, denn ich lerne die Eltern meiner Schüler kennen. Meist könnte ich, ohne Überlegungen die Mamas und Papas allein schon aufgrund ihrer Optik dem entsprechenden Schüler zuordnen und spätestens nach zwei Sätzen weiß ich immer genau wessen Eltern gerade bei mir sind, auch wenn sie sich nicht vorstellen würden (was sie durchaus machen).

Jeder von uns hat vermutlich schon Sätze wie „ganz die Mama“ gehört und konnte sie selbst gar nicht nachvollziehen, aber an solchen Tagen wie heute bin ich hinterher verblüfft darüber, wie sehr man den Eltern ähnelt.

Umso mehr denke ich heute Abend darüber nach, was ich meinen eigenen Kindern an Eigenschaften gerne mitgeben möchte und wie ich irgendwann wohl sein werde, wenn ich auf der anderen Seite des Pults vor einer Lehrerin sitze.

Kinder sehen in ihren Eltern Vorbilder, Kinder lernen die Welt durch ihre Eltern kennen und Kinder lernen Werte, Normen und Regeln durch das was wir ihnen vorgeben.

Als Lehrerin kann ich meinen Schülern vielleicht in gewissen Punkten noch einen Feinschliff bieten, wenn sie es zulassen, aber die Basis schaffen wir Eltern ganz alleine in unserer Erziehung.

Manchmal können wir uns möglicherweise vor Einflüssen von außen recht schwer bewahren, wir können Kinder nicht vor allem beschützen, aber wir können ihnen von Anfang an mit Liebe und Respekt begegnen, denn das ist die Basis für alles!

Und ganz ehrlich, es ist falsch, wenn man komplett nur darauf hört, was eine Lehrerin sagt. Versteht mich nicht falsch! Natürlich möchte ich ernst genommen werden und möglicherweise kenne ich Seiten an meinen Schülern, die die Eltern nicht erahnen, außerdem habe ich inzwischen auch bereits einige Jahre in meinem Beruf hinter mir.

Und natürlich gibt es Eltern, die die Augen vor dem verschließen, was für alle andere sichtbar ist, was mir die Arbeit nicht erleichtert.

Aber, das verspreche ich meinen eigenen Kindern, ich werde niemals wütend, böse oder enttäuscht sein, weil sie den Anforderungen einer Einrichtung nicht entsprechen können oder wollen. Denn dann gilt es für mich als Mama Lösungen zu finden und Baustellen aufzuarbeiten.

Gibt es in der Schule Probleme, so ist zu Hause der Ort, an dem man darüber sprechen muss und zu Hause ist der Ort, an dem man keine Angst vor offenen Worten haben darf. Aber da wären wir dann wieder bei der liebevollen Erziehung…!

Egal wie wir es drehen und wenden, wir alle sind das Produkt der Erziehung unserer Eltern!

Leben mit Kindern

Diese leidige Erziehung!

Wisst ihr was ich in den letzten Jahren immerzu sehe und erlebe? Das Erziehung eine der individuellsten und persönlichsten Dinge überhaupt ist.

Ich glaube inzwischen das jede, aber auch wirklich jede Familie da ihren komplett eigenen Weg hat. Egal wie eng man Leute vor der Sache mit der Familie kannte, so verwundert kann man doch dann sein, wenn sie plötzlich Eltern sind. Was ich nicht negativ meine.

An diesem Wochenende hatten wir Kinderspieldates, einen Geburtstag und somit unwahrscheinlich viele völlig unterschiedliche Menschen um uns herum. Man bekommt mit, man beobachtet oder zumindest ich mache das, und man bewertet die Situationen für sich still und heimlich.

Früher habe ich oft noch das Verhalten, die Reaktionen anderer in Frage gestellt. In bald 5Jahren als Mama (Wahnsinn, Noah wird im September 5!!!) habe ich eines ganz gewaltig gelernt. Es gibt nicht DEN Weg im Umgang mit Kindern. So unterschiedlich jedes Kind ist, so unterschiedlich sind auch die Eltern oder die jeweiligen Situationen in denen man sich befindet. Solange Eltern nicht wirklich böse mit den Kindern umgehen, habe ich mich nicht einzumischen.

Ich weiß selbst wie doof ich mir einmal vorgekommen bin, als mich eine ältere Dame mit strengem Blick bei Aldi ermahnte, als ich Noah nach einem etwa 20 minütigen Versuch ihn von einem Klopapierturm zu bekommen, ohne das alles einstürzte, mit Schwung davon runterzog und zischte das ich nun wirklich keine Lust mehr auf das Theater hätte. Die geballte Fachkompetenz der Dame war nämlich so unsagbar kontraproduktiv wie selten eine Handlung von Fremden zuvor. Sie ermahnte mich lautstark, ich sei brutal zu meinem Kind und wollte ihm Bonbons geben… Brutal wäre ich dann wirklich gerne geworden – aber das ist eine andere Sache:)

Oft sind wir vermutlich sehr entspannt mit den Kindern, manchmal möglicherweise auch zu entspannt, wenn ich dann aber erlebe wieviel Liebe sie uns zurück geben und wie glücklich und zufrieden sie sind, dann wird unser Weg für unsere Familie richtig sein. Ebenso wie alle anderen Varianten die andere Familien für sich ausgewählt haben!

Und für mich gilt immer: Hauptsache mit Liebe!

In diesem Sinne wünsche ich euch eine wunderschöne Woche und genießt die Zeit mit den kleinen Mäusen:)