Familie

Abschiedsgeschenke für Erzieher

Ich weiß, manchmal bin ich echt kompliziert und irgendwie so „anti alles“ . In der letzten Zeit war das auch der Fall.

Es ging um die Planung der Geschenke für den letzten Tag im Kindergarten und irgendwie habe ich da so meinen eigenen Kopf. Akzeptiere aber durchaus auch, wenn andere anders denken. Allerdings ist es mir gerade ein Anliegen meinen eigenen Standpunkt zu erläutern.

Ich finde DIY Geschenke toll, es gibt viele geniale Ideen die mit geringem Budget und wenig Aufwand toll aussehen, super duften oder lecker schmecken. Manchmal habe ich euch genau diese Ideen hier auf dem Blog bereits vorgestellt. Es gibt aber auch diese Art von selbstgebastelten Geschenken die ich persönlich nicht gut finde. Vieles kann man einfach nicht gebrauchen oder ist schon hunderttausend Mal verschenkt worden und das Persönliche fehlt mir dabei einfach.

Versteht mich nicht falsch, aber wenn ich schon schenke, dann von Herzen.

(Meine Schüler können sowas übrigens richtig, richtig gut und haben es in den letzten Jahren immer wieder geschafft mir Freudentränen in die Augen zu treiben. Eben weil sie mir zugehört haben und wissen was ich mag, sie mir persönliche Worte gewidmet haben oder sie mich einfach überrascht haben.)

Kleine Abschiedsgeschenke für die Erzieherinnen im Kindergarten auszusuchen und zu verschenken empfinde ich persönlich als verdammt wichtig. Ich gebe meine kleinen Kinder in ihre Obhut. Jeden Tag wickeln sie, begleiten bei Toilettengängen, singen, erzählen, basteln sie und trocknen Tränchen. Ich kann mir sicher sein das sie meine Kinder gut behandeln und sie dort in Sicherheit sind. Eigentlich kann kein Dank der Welt dafür ausreichend sein, denn man vertraut ihnen das Wichtigste auf der Welt an!

Die Institution Kindergarten oder natürlich auch Tagesmütter ermöglichen uns Mamas weiterhin aktiv im Berufsleben zu sein und bieten unseren Kindern einen großen Schritt in Richtung erster Selbstständigkeit.

Nicht alles was vielleicht Erzieher in irgendwelchen Einrichtungen machen, müssen wir toll finden, können es aber doch selbst ganz anders umsetzen.

Wir hatten heute die Verabschiedung unseres großen Kindes im Kindergarten und ich bin glücklich über diejenigen, die unserem Kind beim Wachsen geholfen haben!!!

Familie

Frauen

Es gibt so viele tolle Frauen! Starke Frauen, mutige Frauen, schlaue Frauen, witzige Frauen… Ich kenne unglaublich viele Frauen die toll sind!

Heute morgen hörte ich mal wieder eine Geschichte, die mich im Denken der letzten Jahre allerdings völlig bestätigte.

Es gibt nicht nur spitzen Frauen, es gibt verdammt viele die unwahrscheinlich mies sind. Da wird gelästert, gezickt, gedemütigt und ausgeschlossen. Da werden Intrigen gesponnen und Wahrheiten verdreht – eigentlich immer mit dem Ziel sich selbst in ein besseres Licht zu rücken oder anderen Schaden zuzufügen. Es werden rhetorische Fragen gestellt, die das Ziel haben nett verpackt anderen weh zu tun oder es wird Leuten scheinheilig gesagt das sie wunderschön aussehen, während bereits die WhatsApp Nachricht über den zu kurzen Rock, die zu enge Bluse oder was auch immer abgesendet wurde.

Ich selbst mache mich ganz sicher nicht frei davon auch manchmal falsch zu handeln. Vorschnell zu urteilen – aber es ist falsch, verdammt falsch!

Ganz besonders schlimm finde ich allerdings, wenn „Mamastreitigkeiten“ auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden. Wenn Kinder plötzlich bei Planungen ausgeschlossen werden, weil sich die Mütter nicht verstehen. Wenn Kinder plötzlich von Klassenkameraden gemobbt werden, weil die Mama eine andere Meinung vertritt als die Chefin der Klassenpflegschaft… Die Beispiele für solche Dinge höre ich tagtäglich von Freundinnen und bin schockiert darüber.

Wie vermittelt man seinem eigenen Kind Loyalität, Respekt und Achtsamkeit, wenn man die Persönlichkeit anderer bewusst mit Füßen tritt?

Mama zu sein, heißt auch Vorbild sein, denn unsere Kinder schauen sich alles, alles von uns ab und erachten es als richtig und normal. Schöne Charakter brauchen keine hässlichen Worte!

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Familie

Übernachtungsparty und die Bindungsorientierung

Lang, lang ist tatsächlich mein letzter Blogpost her. Nicht etwa weil ich keine Lust mehr hätte, nein! Tatsächlich lag es wirklich nur an einem reinen Zeitmangel, aber nun sind die großen Events vorbei und der Alltag steht an. Wobei, irgendetwas ist ja immer.

Gestern etwa, denn gestern stand die große Monsterübernachtungsparty der Vorschulkinder im Kindergarten an.

Zu meiner Kindergartenzeit gab es sowas noch gar nicht, ich erinnere mich an meine ersten Nächte außer Haus in der 3.Klasse. Bergneustadt war das Ziel, ein malerisches Dorf und eine, in meiner Erinnerung riesige Jugendherberge mit einem fies stinkenden Schuhraum.

Während die gesamte Grundschulklasse schon Wochen vorher glückselig über diesen Ausflug aus dem Alltag war, wurden meine Bauchschmerzen diesbezüglich mit jedem Tag schlimmer. Dezent hilt ich mich aus den Planungen, wer denn wieviel Schokolade mitnehmen würde heraus und hoffte insgeheim auf eine fiese Erkältung, die mich davor bewahren konnte mitzumüssen.

Klassenfahrten sind Schulveranstaltungen und es besteht Schulpflicht, dies wurde schon immer konsequent umgesetzt und so stand ich dann, mit dick verweinten Augen, nach einer schlaflosen Nacht der ganzen Familie mit all den anderen Kindern am Bus.

Ins Detail will ich gar nicht gehen, aber ich erinnere mich noch an verdammt viel Übelkeit und Traurigkeit meinerseits, eine Klassenlehrerin die alles gegeben hat um mich abzulenken und liebe Freundinnen die es manchmal sogar geschafft haben. Aber glücklich war ich noch viele Jahre später über Nächte woanders nicht.

In der 7.Klasse ging es nach Wangerooge, eine wunderschöne Reise mit genialem Wetter in einer Jugendherberge hinter den Dünen. Zum ersten Mal in meinem Leben fand ich es schön auf Reisen zu gehen und ganz plötzlich hat es funktioniert. Ich schlief bei Freundinnen und wurde selbstsicherer diesbezüglich. Auch wenn ich es zuhause immer am schönsten fand.

Mein 5 jähriger Sohn packte gestern Nachmittag völlig selbstverständlich seinen Trolley und zeigte keinerlei Aufregung. Seine Vorfreude auf das anstehende Event war riesig.

Bei der Abgabe im Kindergarten warf er uns souverän eine Kusshand zu und war beschäftigt mit seinem Kumpel verschwunden.

Komisch und zugleich toll war das für mich und doch wusste ich innerlich das es doch eigentlich nicht so bleiben kann – so viele Mamagene…

Gegen halb elf kam ein Anruf, vor lauter Aufregung vor der Gespensternachtwanderung hatte er sich übergeben und wollte doch lieber zu uns.

So schnell war ich glaube ich noch nie im Kindergarten.

Ich könnte jetzt von Enttäuschung sprechen, aber die ist absolut nicht vorhanden. Viel mehr bin ich super stolz das er bei seinem ersten Versuch vorab so entspannt war und den Abend mit großer Freude in vollen Zügen genossen hat.

Ich bin froh über seine Erzieherin, die ihn hat sein lassen wie er ist und in keiner Weise versucht hat ihn gegen seinen Willen zu beeinflussen und ihn stattdessen getröstet und gestärkt hat.

Menschen dürfen traurig sein, Menschen dürfen Ängste zugeben und müssen ernst genommen werden, denn nur so können sie später andere unterstützen und verstehen und es gibt kein Alter was einem vorschreibt, ab wann man solche Aktionen angstfrei und mit Gelassenheit unternimmt!

Familie

*Werbung* Mama sein – Frau bleiben!

Schon immer habe ich mich für tolle Düfte begeistern können und Highlighter, Glow und Nudetöne waren spannend für mich.

Als frischgebackene Mama jedoch war die Faszination dafür einige Zeit nicht mehr so präsent, da galt die Aufmerksamkeit plötzlich öligen Feuchttüchern, statt der ölfreien Gesichtslotion.

Als ich vor etwa einem Jahr bei Douglas im Forum Mülheim stand und bemerkte, dass ich absolut nicht mehr up to date im Hinblick auf aktuelle Parfums war, veränderte sich mein Fokus plötzlich wieder. Ein Skandal für diejenige die zuvor jedes Produkt kannte:)

Da die Kinder nun größer sind, kann ich mir problemlos mehr Zeit für mich und meine Interessen nehmen und ich stelle fest, dass die Beautywelt mich noch genauso interessiert wie zuvor.

Heute durfte ich meinen freien beweglichen Ferientagvormittag nutzen, um mich in der Douglas Filiale im Forum Mülheim beraten und schminken zu lassen.

Ein sommerliches Make Up entstand mit der professionellen und unwahrscheinlich netten Beautyexpertin vor Ort.

Die Auswahl in der Douglas Filiale empfinde ich als perfekt, denn es gibt einfach alles was das Frauenherz bewegt, aber man fühlt sich durch die Menge der Produkte nicht völlig überfordert. Zudem wissen die Mitarbeiterinnen immer genau zu welchem Produkt sie bei jedem Typ greifen müssen und suchen auch, wenn gewünscht, eine kostengünstigere Alternative, beispielsweise aus ihrer Hausmarke, die bei vielen Ökotesturteilen sehr gut abschneidet.

Meine Mama hat mir früher schon immer den Rat gegeben lieber ein hochwertiges Produkt zu kaufen, als mehrere günstigere Varianten und genau dies bestätigte sich heute auch wieder für mich. Produkte die speziell für meine Haut ausgesucht werden, dekorative Kosmetik die auch dem Arbeits-&Mamaalltag standhalten, die finde ich nicht in Supermärkten.

Wenn ihr in diesem Sommer, ob im Urlaub oder daheim toll aussehen möchtet, dann rate ich euch zu einem wunderschönen Sommerduft, denn allein dieser bringt euch schon die sonnige Stimmung – mein Favorit ist da, wie in jedem Jahr Escada:

Für den Sommer braucht ihr unbedingt ein dezentes, aber wasserfestes Augenmakeup in den aktuellen leicht glänzenden Erdtönen. Ich trage heute Produkte von Chanel und Dior – die übrigens auch am Abend noch ganz frisch aussehen.

Das wir unsere Haut vor der Sonne und ihrer Strahlung schützen müssen, gerade im Sommer, steht außer Frage. Auch da ist die Auswahl verschiedenster Varianten bei Douglas im Forum enorm groß.

Ein Sonnenpuder wie das von Annayaké rundet ein Makeup immer ab und lässt uns strahlen.

Wer sich also einfach verwöhnen lassen möchte, eine typgerechte Beratung wünscht oder in einem Meer von wunderschönen Düften glücklich ist, der sollte flott ins Forum Mülheim flitzen und sich in das Wunderland der Farben und Düfte begeben! Habt ganz viel Freude dabei!

Dieser Post entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der Douglasfiliale des Forums in Mülheim und dem Forum Mülheim.

Familie

Trauer ist leise…

In den letzten Wochen versuche ich jeden Tag mit Inhalt zu füllen. Ablenken möchte ich mich vor den Gedanken und diesem schrecklichen Gefühl zwischen Bauch, Herz und Hals. Ich will nicht darüber reden und versuche so den aufkommenden Situationen aus dem Weg zu gehen.

Natürlich funktioniert das nicht und oft, sehr oft, überfällt mich die Traurigkeit und auch die Wut darüber, wie verdammt unfair es auf der Welt zugehen kann.

Manchmal habe ich das Gefühl zwischen dem Alltag in dem man funktionieren muss und den Momenten in meinen Gedanken, wenn es still wird, nicht zurecht zu kommen. Arbeit, Familienleben und Freizeit lenken natürlich ab, lassen aber nie vergessen.

„Siehst du, du musst nicht weinen. Er ist doch da oben im Himmel und ist immer bei uns…!“

Wie unfassbar gerne würde ich Leben und Tod noch ganz genauso sehen wie meine Dreijährige.

Die Kinder verarbeiten, wenn man es so nennen kann, im Malen von Bildern. Damit das sie Geschichten aus den vergangenen Jahren erzählen. Sie bauen sich Phantasiewelten auf, in denen ihr Opa weiterhin immer ihr Held ist und manchmal, manchmal werden sie plötzlich ganz leise. Hören auf Knarrgeräusche des Windes oder betrachten den Himmel und dann weiß ich, sie sind sehr traurig. Tiefe Trauer findet bei uns scheinbar ganz leise statt.

Wenn man selbst betroffen ist, ist es schwierig mit den Kindern irgendwie „richtig“ mit der Situation umzugehen, aber das muss man, denn wie sollen sie Dinge begreifen, die wir schon nicht verstehen.

Sie sehen meine Traurigkeit und haben Angst davor. Ich kann sie allerdings nicht verstecken und auch wenn es kontrovers klingt, aber der Tod gehört zum Leben dazu. Sie teilhaben zu lassen ist meiner Meinung nach wichtig und ihre tröstenden Arme sind mein Halt.