Familie

Die ersten Wochen Grundschule…

Vor einigen Jahren, als ich meinen Mann kennengelernt hatte, verließ ich das Dorf und zog in die Stadt.

Naja, ganz so spektakulär war es vielleicht nicht, aber ich komme aus einer Kleinstadt die zwischen Düsseldorf, Essen und Wuppertal friedlich dahin schlummert.

Meine Grundschulzeit war toll. Von Anfang an hatte ich liebe Freundinnen mit netten Eltern, meine Klassenlehrerin war liebevoll und ich erinnere mich heute noch ganz genau an die Gerüche in der Schule, an meine ersten fehlerfrei vorgelesenen Texte, an das Singen um den Adventskranz herum und den, so habe ich es zumindest im Gedächtnis, völlig friedlichen Umgang der Kinder miteinander. Natürlich gab es mal Streit, aber nie wirklich große Dinge.

Ob es die Zeit war, ob es die Gegend war, ich weiß es nicht, als ich mitten in den Ruhrpott zog bemerkte ich schnell das die Menschen hier anders ticken.

Auffällig schnell lerne ich hier Leute kennen, man ist in der Stadt offener Neuen gegenüber und man kommt flotter ins Gespräch.

Allerdings, und das kannte ich gar nicht, gibt es in den großen Städten auch einige Gebiete die man meidet. Armut war zum ersten Mal ein Thema was näher an mich herantrat als je zuvor.

Nach der ersten Elternzeit begann ich in einer Duisburger Schule zu arbeiten und war plötzlich mit Problemen konfrontiert die ich zuvor nicht kannte.

Natürlich werden die Nöte aus Elternhäuser auf Kinder übertragen. Mangelnde Bildung, Geldsorgen, Gewalt, Bandenkriminalität und wenig Empathie sind nur einige der Schlagwörter die ich hier nennen möchte. Plötzlich waren da all die Dinge die in meiner kleinen heilen Welt nie vorgekommen sind.

Ich bin erwachsen, auch wenn viele der Sorgen in meinem Herzen mit nach Hause getragen werden, so habe ich in den letzten Jahren gelernt damit umzugehen.

Nun ist unser Sohn seit diesem Sommer auch ein Schulkind. Wir leben inmitten des Ruhrgebiets und auch wenn wir unseren Kindern einen schönen Lebensraum bieten können, so ist die Grundschule natürlich kein Bullerbü.

Gemeinsames Lernen bedeutet das Kinder mit unterschiedlichsten Voraussetzungen an einem Lernort aufeinandertreffen – für nicht jedes Kind ist das ein Zuckerschlecken.

Unser Kind kennt beispielsweise keine Gewalt. Ich revidiere…kannte keine Gewalt!

Der Kindergarten hat diesbezüglich hervorragende Arbeit geleistet und wir als Eltern lehnen Gewalt in jeder Form ab. Andere Kinder wachsen anders auf, für sie bestimmen Auseinandersetzungen leider den Alltag. Und genau dieses Verhalten wird in den Klassenraum getragen oder auf dem Schulhof ausgetragen.

Schimpfwörter, Zerstörung von Kleidung, Boshaftigkeiten, all das gehört ganz plötzlich zu dem was unser Kind nun mitbekommt und verarbeiten muss.

Ich glaube das ich das große Glück in meinem Leben hatte nicht ein einziges Mal mit solchen Situationen konfrontiert zu werden, das muss mein Sohn nun anders erleben.

Ich glaube das es ein Kind vielleicht auch stärkt sich zu positionieren, klar sagen zu können das es bei Prügelei en und Co nicht mitmachen wird, aber ob das jetzt schon sein muss…?

Ich möchte in keiner Form Lehrer oder sonstige Mitarbeiter kritisieren, ich denke das jeder einen guten Job macht. Ich kritisiere das Verhalten vieler Eltern im Hinblick auf das Vorleben von Idealen in ihrer Erziehung. Kinder sind Spiegel ihrer Eltern und die Grundschule ist für mich ein Schauplatz dessen, was zuhause geschieht.

Familie

*Werbung* Zeit – eine tolle Geschenkidee

Vor einigen Jahren sagte der beste Freund meines Mannes bei einer Geburtstagsfeier zu unserem Sohn das er ihm keine ganz normalen Geschenke machen werde, er werde ihm Zeit schenken, denn Zeit ist viel wichtiger als jedes materielle Geschenk der Welt. Auch mir hat er damals manchmal Zeit für mich geschenkt, mir die Möglichkeit gegeben etwa mal ohne Kind zum Friseur zu gehen. Und gerade frischgebackene Eltern wissen welch unglaublicher Luxus das ist.

Heute weiß ich noch viel mehr als damals wie weise dieser Gedanke eigentlich ist.

Zeit ist kostbar, jede Minute ist wertvoll und nicht wiederholbar. Momente sind mehr Wert als jedes glitzernde Funkelteil dieser Welt und man sollte sie so sehr genießen.

Weihnachten rückt näher. Nicht nur in den Supermärkten kann man zwischen Lebkuchen und Spekulatius wählen, viele Menschen beginnen nun erste Weihnachtsgeschenke zu besorgen.

Der Gedanke Zeit, eine besondere Zeit, eine einmalige Zeit zu verschenken gefällt mir unwahrscheinlich gut und weil wir vor knapp zwei Wochen genau in diesem Genuss kamen, bin ich auf die Idee gekommen euch hinsichtlich möglicher Geschenkideen zu inspirieren.

Wir waren zu Gast im GOP Varieté in Essen und durften uns dort die derzeitige Show „Freaks“ ansehen.

Akrobatik, Musik, Theater und Lichteinsatz sorgen dort immer für großartige Auszeiten vom Alltag.

Während der Show habe ich mich tatsächlich einige Male dabei erwischt vor lauter Spannung den Atem angehalten zu haben, so spektakulär fand ich besonders die akrobatischen Darbietungen der Künstler.

Für uns war der Ausflug ins GOP eine weitere Besonderheit, denn wir hatten tatsächlich zum ersten Mal in all unseren Jahren als Eltern eine Babysitterin, so dass wir bereits Tage vorher richtig aufgeregt waren und die Vorfreude riesig war.

Im GOP hat man übrigens auch während der Show die Möglichkeit der Bewirtung am Tisch und so kann man tatsächlich auch als Eltern von kleinen Kindern in relativ kurzer, aber intensiver Zeit wunderbar essen und künstlerische Höchstleistung mit viel Witz und Charme erleben.

Vielleicht habt ihr Freunde, Familienmitglieder, Arbeitskollegen oder Bekannte denen ihr gerne Zeit schenken möchtet, dann denkt an meine Worte und schaut mal nach Karten für das GOP!

Unvergessliche Momente sind garantiert.

Dieser Post entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit dem GOP Essen!

Familie

Familienbett – Wie bitte??

Schon lange ist es her das ich über unser Familienbett berichtet habe, allerdings sehe ich tagtäglich das dies einer meiner meistgelesenen Beiträge überhaupt ist, denn es vergeht kein Tag an dem er nicht mehrfach gelesen wird.

Für uns ist das Familienbett tatsächlich gar nichts mehr worüber wir nachdenken, denn es ist Alltag und völlig normal für uns. Die anfängliche Rechtfertigerei ist schon lange verschwunden und keiner hinterfragt es mehr. Für uns ist das so…

Vor ein paar Tagen war ich Teil eines Gesprächs. Nicht weil ich aktive Teilnehmerin war, sondern eher anfänglich still daneben sitzend.

Eine Frau mittleren Alters die keine Kinder hat unterhielt sich mit einem Singlepapa der eine kleine Tochter hat. Er berichtete ihr von den Baumarktbesuchen der letzten Tage, weil er das Bett seiner Tochter ihrzuliebe prinzessinenlike gestalten wollte und sie vielleicht dadurch animieren könnte auch mal darin zu schlafen.

Ihr Blick ließ mich erahnen das sie zwischen völliger Verständnislosigkeit und einem „er weiß es nicht anders, denn er hat keine Frau die ihm sagt wie es eigentlich richtig ist“ abwägte.

Völlig entsetzt sagte sie ihm das es nicht normal sei, dass das Kind bei ihm schläft und es sofort in seinem eigenen Bett schlafen muss. Mich schaute sie an und suchte Bestätigung. Er stammelte entschuldigend etwas von „Sie weint sonst doll.“.

Natürlich bin ich vermutlich eine der schlechtesten Ansprechpartnerinnen diesbezüglich deutschlandweit und so erklärte ich ihr lachend das bei uns sogar zwei Kinder im Bett liegen, wovon einer noch einiges älter ist…

Ihren Blick kann man erahnen, oder?

Inzwischen sind mir Erziehungsratgeberdiskussionen völlig egal: meine Kinder, unser Leben, unsere Entscheidung!

Noch sind sie klein, noch ist ihnen die Nähe zu uns unglaublich wichtig und noch haben sie Ängste und Träume die sie alleine nicht sortieren können. Noch gibt es für sie nichts schöneres als immer bei uns zu sein.

In ein paar Jahren wird das vermutlich komplett anders sein und ich bin mir extrem sicher das sie dann ihr Bett für sich haben möchten.

War das beim Stillen nicht auch so? Diese „Waaaass? Du stillst länger als ein Jahr, hört das denn nie auf?“ – Fraktion wurde ja auch tatsächlich enttäuscht, den Abiball werden wir stillfrei besuchen:)

Solange man niemandem schadet und sich alle wohl fühlen sollte man die Familien doch machen lassen was sie möchten.

So wenig wie mich die Küchen-oder Toilettengewohnheiten anderer Leute angehen, so wenig sollten sich fremde Menschen für fremde Schlafzimmer interessieren.

Und außerdem, ein Prinzessinnenbett ist ganz traumhaft für Puppenmamas, denn deren Babys liegen gerne darin….

Familie

Wie könnt ihr es wagen?

Natürlich geht ein Thema momentan an niemandem vorbei. Es geht um unser Klima, es geht darum das wir uns bewusst machen welche Fußabdrücke wir auf der Erde hinterlassen, es geht darum endlich nachzudenken.

Und genau das stelle ich momentan ganz gewaltig in Frage. Da hält ein Mädchen vor fünf Tagen eine Rede die, ja ich sehe es auch als sehr überspitzt, Menschen aufrütteln soll.

Diese Rede können wir im TV, im Internet, in Zeitungen einfach überall finden – sie wurde erstellt, damit man über sie redet. Damit man vielleicht durch drastische Wortwahl, kindliche schauspielerische Fähigkeiten wachgerüttelt wird – man hat also versucht Menschen, die es ja lieben Content ordentlich verpackt zu genießen, gerecht zu werden. Nicht mehr und nicht weniger. Glaubt ihr wirklich das dieses Mädchen all ihre Auftritte alleine organisiert?

Lese ich nur einen Teil der 2192 Kommentare unter dem Link der Rede von Greta bei Facebook, so dreht sich mir der Magen um.

Da wird das Mädchen in frauenverachtender und ekelhaftester Weise beschimpft. Pervers klingt da noch zu harmlos, wenn ich mir die Wortwahl der hauptsächlich männlichen Kommentarabgeber anschaue. Um den eigentlichen Inhalt der Rede geht es dort nicht mehr. Den verstehen sie möglicherweise auch nicht…

Man hat ein neues Opfer gefunden.

Das Internet ist prädestiniert dafür eigene Wut anonym streuen zu können und mal richtig auszuholen.

Und ja, ich habe mir die Mühe gemacht und mir einige der Profile derer angesehen, die am bösartigsten kommentieren. Wenn das einen Großteil unserer Bevölkerung repräsentiert, dann gute Nacht…

Ich muss Menschen nicht persönlich mögen die sich für eine Sache engagieren, ich muss die Schauspielerin nicht heiraten, die eine Rolle für mich wenig überzeugend spielt, ich muss einen Politiker nicht zum Abendessen einladen, wenn ich seine Meinung nicht teile, aber ich habe niemals das Recht dazu über andere Menschen zu hetzen und sie zu beleidigen.

Und genauso ist es mit all den Bereichen die Klimapolitik und Umweltbewusstsein ausmachen. Wir sollten uns jeden Tag ein wenig an die eigene Nase packen, unterstützen und gemeinsam agieren! Beschimpfungen, Drohungen und Hasstiraden werden keine Veränderung hervorrufen, die Energie in andere Projekte zu stecken würde vorantreiben!

Familie

*Werbung* Bilingulalität oder wir sind reisefit!

Manchmal ärgere ich mich tatsächlich darüber, dass wir unsere Kinder nicht bilingual erzogen haben.

Mein Mann spricht wirklich sehr gut Englisch und aufgrund unserer zahlreichen USA Reisen würde ich inzwischen von mir auch behaupten, dass ich doch recht fit in der englischen Sprache bin.

Allerdings bedeutet eine bilinguale Erziehung auch wirklich das ein Elternteil konsequent die zu erlerndende Sprache mit dem Kind spricht und der Aufwand dessen war uns irgendwie zu groß.

Allerdings haben wir gerade bei unserem Sohn sehr früh bemerken können, dass er völlig spracheninteressiert ist. Tatsächlich hat er in den Urlauben unwahrscheinlich schnell aufgefasst, verstanden, sich erklären lassen und tatsächlich dann auch selbst gesprochen.

Kinder lernen spielerisch so schnell und jedes neue Wort bereitet Freude. Und Sprachen zu erlernen eröffnet Menschen, so denke ich, Horizonte.

Vtech hat diesbezüglich ein tolles Produkt auf den Markt gebracht, welches wir testen durften.

Für unsere Reisen sind die Kinder nun perfekt gerüstet, denn das 100 Wörterbuch bringt den Kindern innerhalb von 12 Themenbereichen sinnvolles und einfaches Vokabular bei. Das Buch führt die Kinder mit drei verschiedenen Spielmodi durch 12 Seiten die kindgerecht gestaltet sind und Lerneifer und die Spielfreude der Kinder allein schon optisch unterstützen.

Zudem lieben meine Kinder die typischen Sounds des Vtechspielzeugs und legen das Wörterbuch allein deshalb schon gar nicht mehr aus der Hand – für die Eltern ist es vielleicht gut zu wissen das die Lautstärke des Buchs per Regler in zwei Stufen optimal dosiert werden kann:)

Die Kinder werden spielerisch aufgefordert etwa Gegenstände auf Englisch oder Deutsch zu suchen oder ihnen werden die Begriffe nach dem Antippen der einzelnen Objekte genannt.

Wir sind begeistert und lernen jetzt mit viel Freude Englischvokabeln. Auch ich, denn als meine Tochter gestern eine „napkin“ beim Abendessen von mir verlangte stellte ich fest, alle Vokabeln kenne ich ganz sicher nicht 🙂

Dieser Post entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der Firma Vtech!