Familie

Prügeln und schlagen – das macht man als Junge so…

Gestern hatte ich eine Unterhaltung mit einer Erzieherin. Ursprünglich ging es um Zeichentricksendungen wie „Ninjago“. Ich sagte ihr, dass ich im Hinblick auf die Serie nicht mitreden könne, da weder ich noch die Kinder sowas anschauen.

Ich arbeite in einem sozialen Brennpunkt. Gewalt, Aggressionen und Machtausübung sind Themen die mich an vielen Tagen in der Woche beschäftigen, mich fordern und oft auch zur Verzweiflung bringen.

Im Hinblick darauf bekomme ich oft beide Seiten mit, die der Opfer und auch die der Täter. Gewalt, ob verbal oder physisch lehne ich immer ab, denn durch Gewalt löst man niemals Konflikte. Man schürt Ängste und verwechselt Klugheit mit körperlicher Stärke.

Sendungen wie Ninjago und Co verherrlichen für mich Gewalt. Kämpfen, fechten und Schlagen sollen in unserer modernen Gesellschaft kein Mittel sein um zu retten, zu dominieren oder zu beherrschen – wobei das auf der Welt leider meist anders gesehen wird.

Unsere gestrige Unterhaltung ging weiter und die Erzieherin erklärte mir, dass Jungen in gewissen Phasen ihres Lebens immer alle kämpfen müssten, um ihren Stellenwert in der Gruppe klar zu machen und um ihre Kräfte zu messen. Diesen Ansatz kenne ich noch aus dem Studium und ich weiß, viele werden es anders sehen, aber ich empfinde ihn als völlig falsch.

Wenn Neandertaler noch mit dem Knüppel aufeinander eingedroschen haben, dann besaßen sie einfach noch nicht die Fähigkeiten im Bezug auf Konfliktlösungen, wie wir heute. Kämpfe im Mittelalter bedeuten nicht, dass wir sie heute auch austragen müssen, wir sitzen schließlich auch nicht mehr auf Plumsklos.

Kräfte zeigen kann ich, indem ich bei sportlichen Aktivitäten leuchte. Meine Kraft kann jeder sehen, wenn ich schwere Dinge trage. Durch Wissen und Bildung werde ich erfolgreich, vielleicht erfolgreicher als andere und meine Sprache hilft mir dabei, meine Meinung durchzusetzen.

Mein Kind hat noch nie davon gesprochen kämpfen zu wollen, zuckt zusammen wenn er irgendwo mitbekommt das Gewalt ausgeführt wird und trotzdem glaube ich, dass er seine Meinung durchsetzen werden kann und auch mit einer pazifistischen Mama ein toller Mann wird, der jede Phase seiner Entwicklung optimal durchlaufen hat! Er wird gefördert und gefordert. Er tobt und wühlt, er rennt und springt und hat zur Not eine verdammt wortstarke und laute kleine Schwester 🙂

Familie

*Werbung* GOP Essen – Unser Familienhighlight!

Wir lieben schillernde Shows, Akrobatik, Tanz und Musik. Wo kann man sich dies besser anschauen als im GOP Varieté? Wir haben uns Sonntag davon überzeugen lassen, besser geht vermutlich nicht!

Nachdem wir mit den Kindern schon verschiedene andere Theaterstücke, Musicals und Akrobatikvorstellungen gesehen und bestaunt haben, wussten wir wie begeistert sie von diesem spektakulären Licht-und Schattenspiel der derzeitig in Essen stattfindenden „Sombra“ Show sein werden und die Einladung des GOPs nahmen wir mit riesengroßer Freude gerne an.

Anders als in einem gewöhnlichen Theater sitzt man im GOP an kleinen Tischen und kann vor und während der Veranstaltung miteinander etwas essen oder Getränke bestellen.

Dies fand ich gerade für uns als Familie besonders schön, denn so konnten wir uns gegenüber sitzen und die Dauerfrage nach Nahrungsmitteln unserer Kinder war sofort gestillt. Durch die Sitzplatzanordnung fühlt man sich auch irgendwie mehr „für sich“.

Nikos Hippler, der Regisseur von Sombra hat zusammen mit unfassbar begabten Artisten, einer fantastischen Licht-und Schattenshow, einem begeisternden Livegitarrenspieler und einer unter die Haut gehenden Message eine wundervolle Geschichte erzählt.

Anhand von philosophisch-poetischen Grundgedanken hat er auf atemraubende Weise, und das war es tatsächlich, erklärt wie Gegensätze miteinander agieren müssen, um wahre Größe zu erlangen. Licht und Schatten, Gut und Böse werden durch hochkarätige Artisten visualisiert und es wird deutlich, dass das eine ohne das andere wertlos ist… Licht ohne Schatten, unvorstellbar!

Bis zum 05.05.2019 könnt ihr euch Sombra im GOP in Essen ansehen und selbst wenn ihr dies zeitlich nicht mehr schafft, ich bin völlig davon überzeugt, die folgende Show wird nicht weniger wunderbar werden!

Dieser Blogpost entstand in Zusammenarbeit mit dem GOP Essen und beinhaltet somit WERBUNG!

Familie

*Werbung* Im Forum ist der Hase los…

Wisst ihr eigentlich wo die Sache mit dem Osterhasen ursprünglich herkommt?

Kindern bringt man ja eigentlich recht früh bei, wer die Eier legt und Hasen gehören so gar nicht zu den flattrigen Eierlegern.

Hasen sind in der freien Wildbahn recht scheu und wenn man Kindern das bunte, volle Osterkörbchen ohne Überbringer erklären möchte, dann kann man schon aus Erklärungsnotstandideen auf weggeflitze Hasen kommen. Außerdem gibt es ja auch nicht überall an Ostersonntagen unzählbar viele Hühner und Hühnereier sind in der Regel ja auch eher braun oder weiß.

Ich persönlich liebe Häschen und fand als Kind die Vorstellung des hoppelnden Geschenkeversteckers schon niedlich.

So geht es scheinbar unwahrscheinlich vielen anderen Menschen auch und gerade im Hinblick auf Osterdekorationen und die Leckereien ist die Fantasie schier grenzenlos! Hussel bietet euch für jeden Hasentypen, ob groß oder klein eine hasige Leckerei.

Auch das Forum Mülheim bietet im Hinblick auf Ostern nicht nur wunderschöne Dekomöglichkeiten und eine riesige Auswahl an österlichen Leckereien an, das Forum lässt die ganz kleinen Besucher, aber auch die großen frühlingsbegeisterten Kunden am fröhlichen Treiben rund um das Thema Ostern teilhaben.

So lockt uns ein buntgemischtes Osterprogramm ganz sicher ins Forum. Vom 6.-23.4. gibt es eine bunte Ausstellung von Kunstwerken zum Thema Osterbande von 4 Mülheimer Kitas.

Am Samstag, den 13.4. können bastelbegeisterte Kinder von 13-17 Uhr zum Osterbasteln im Forum vorbeischauen. Es werden niedliche kleine Nestchen entstehen – wir sind auf jeden Fall dabei!

Auch der 23.4. steht absolut im Zeichen des Osterfests. So kann man von 13-17 Uhr beim Kinderschminken vorbeischauen und es werden Ballontiere modelliert, ganz besonders aufregend wird der Besuch des Osterhasens vor Ort im Forum.

Wer aus dem Hasenalter herausgewachsen ist, aber bunte Farben und Frühlingsblühler liebt, der sollte vom 11.-20.4. zur Teilnahme an der Verlosung des Osterbeets eine Postkarte diesbezüglich ausfüllen – nähere Informationen gibt es vor Ort.

Und wer lieber die Wohnzimmer als den Garten dekorieren möchte, der sollte dringend bei Hema vorbeischauen.

Falls ihr euch nun auf die kommende Osterzeit im Forum einstimmen möchtet:

Peter Hase, dessen niedlichen Abenteuergeschichten ihr bei Thalia in Form verschiedenster Bücher kaufen könnt, wird euch einstimmen!

Ich wünsche euch eine wunderschöne Osterzeit!

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit dem Forum Mülheim!

Familie

Dieses Chaos!

Ich erinnere mich an meine erste eigene Wohnung. 35qm, für mich mein eigenes kleines, sehr kleines Paradies. Alles hat seinen Platz, ich dekorierte mit System und immer nach Trend, es war blitzeblank, ganz besonders während Klausurphasen, denn Putzaktionen halten wunderbar von der ollen Lernerei ab und ich war Stolz darauf wie ordentlich ich war.

Mit den Jahren wurden die Wohnungen größer und das Leben anders. Aus der modeliebenden Studentin wurde die Mama mit zwei Kindern und Haustieren. Die Quadratmeter vervielfachten sich, die Zeit hingegen schrumpfte.

Noch immer ist die Liebe für Mode und Deko vorhanden und wird auch ordentlich gelebt, bei uns allen.

Früher strebte ich den „Schöner Wohnen“ – Lifestyle an. Farblich waren meine Räume immer abgestimmt, nichts lag herum.

Heute waltet an manchen Tagen das blanke Chaos bei uns und ich würde lügen, würde ich sagen das mich dies nicht stören würde. Finger-und Nasenmatschflecken auf Fensterscheiben, Krümel in Spurenform auf dem Boden und Kränze von Babyflasche, die mit Apfelschorle gefüllt waren auf der teuren Couch.

Auch wenn ich jeden Tag mit dem Staubsauger herumhantiere, so fehlt mir doch an vielen Tagen in der Woche einfach die Zeit wirklich effektiv sauber zu machen.

Auch ist es oft ein Hürdenlauf am Nachmittag mit beiden Kindern den Haushalt blitzeblank zu bekommen. Während man in der einen Ecke wischt, wird in der anderen Ecke der Inhalt eines Anspitzers ausgekippt.

Am Wochenende wird bei uns oft viel gewischt, gewaschen, geräumt und sortiert. Wäre da nicht mein Mann, der völlig strukturiert an solche Dinge herangeht, wäre das Chaos hier noch perfekter:)

Während er Ordnung herstellt, bin ich die mit Glasreiniger bewaffnete Sauberkeitsfanatikerin, so ergänzen wir uns in diesem Bereich echt gut!

Unser Leben ist manchmal staubig, fleckig und chaotisch – aber wisst ihr was? Mit den Jahren ist es jeden Tag bunter, liebevoller und familiärer geworden und das ist es doch was eigentlich zählt!

Familie

Dankbarkeit

Wenn ich eins aus den letzten Monaten wirklich gelernt habe, dann ist es dankbar zu sein!

In den letzten Tagen ist mir genau das sehr plötzlich unwahrscheinlich bewusst geworden.

Vielleicht ist es der sich anbahnende Frühling, vielleicht ist es ein Teil eines Verarbeitungsprozesses?

Wenn ich morgens aufstehe, dann stehe ich zur Zeit wirklich mit dem Gedanken auf, dankbar darüber zu sein, dass ich top fit bin und arbeiten gehen darf.

Auch wenn wir an manchen Tagen schon einige Termine haben, so habe ich jetzt das Gefühl das wir unser Leben gewissermaßen entschleunigt haben.
Wenn wir an den Lavendelbüscheln in unserem Garten riechen wollen, müssen wir stehen bleiben, einatmen und ausatmen!

Unsere Gedanken und vielleicht auch den überfüllten Terminkalender zu minimieren, ist ein Geschenk an uns selbst. Und wenn wir ehrlich sind, dann sind wir dadurch ganz sicherlich nicht weniger produktiv. Im Gegenteil! Erledigungen laufen viel effektiver ab, wenn wir uns einfach Zeit lassen.

Ich habe den Kindern einen Bastelwagen erstellt, viele verschieden Möglichkeiten auf einem kleinen Wagen als Anreiz gesetzt, Ideen zu entwickeln und ich stelle inzwischen täglich fest, Kreativität und Inspiration finden uns meist in Atempausen. Über Stunden wird hier an machen Tagen geklebt, beglitzert, geschnibbelt…

Die Kinder und ich genießen die Nachmittage in vollen Zügen miteinander, freuen uns auf den Papa am Abend, lachen, futtern eine dicke Kugel Eis und verbringen Zeit mit Menschen die wir gerne mögen.

Oft lassen wir unliebsame Tätigkeiten einfach mal liegen und beschäftigen uns mit wirklich wichtigen Sachen: Katzen streicheln, Bücher ansehen, Fütterung einer flauschigen Hummel, mit Oma reden oder auf der Couch eine coole Tanzperformance einstudieren.
Dank­bar­ zu sein bedeutet für mich nicht, alle nega­ti­ven oder belastenden Gefühle zu ver­drän­gen, son­dern nur den Blick für die Dinge zu schär­fen, die echt gut funk­tio­nie­ren oder die uns für den jeweiligen Moment glücklich stimmen.

Von heute auf morgen kann sich dieses kleine Leben ändern, es ist nie zu spät sich genau das klar zu machen, ganz sicherlich nie zu früh, vermutlich ist es genau jetzt und das sollte einem bewusst sein!