Holland, Leben mit Kindern, Mobilheim, Reisen

Ein Ausflug an das „kleine Meer“

Ihr habt das Gefühl mal wieder raus zu wollen und möchtet gerne frische Luft atmen?

Ihr wollt mit den Füßen durch den Sand stapfen und durch kühles Wasser laufen?

Fahrt doch mal an das Veluwemeer!

Das könnte eine Einleitung in einem Reiseprospekt sein, aber diese möchte ich gar nicht formulieren. Viel mehr möchte ich euch motivieren dem Alltag ab und an einfach zu entliehen.

Ich habe die letzten Wochen als enorm anstrengend empfunden. Die Situation mit und um Corona ist in meinem Beruf als Lehrerin (in welchem Beruf momentan nicht) stressig. Alles ist anders, es gibt viele neue Regelungen, die Arbeit mit der Maske ist nicht ohne und dazu kommt, dass ich inzwischen wieder sehr viele Stunden in der Schule verbringe. Unsere vorherigen Routinen sind umgekrempelt, die Freizeit weniger. Schlimm ist das alles nicht, aber ungewohnt.

Gerade deshalb genießen wir daher unser Ferienhaus in Holland ganz besonders. In weniger als zwei Stunden Fahrt sind wir vor Ort und in einer niedlichen, anderen Welt, fernab vom Ruhrgebiet.

Auch wenn wir oft nur eine Nacht vor Ort sind, so fühlt es sich an, als hätten wir Urlaub gehabt!

Das Veluwemeer ist kein offenes, großes Meer und doch kommt genau dieses Gefühl auf, wenn man am Strand auf der Schaukel sitzt und dem Alltag einfach entfliegt.

Noch kennen wir gar nicht alle Ecken, erkunden bei jedem Aufenthalt andere Orte und Plätze und sind jedes Mal neu begeistert von der liebevollen und kinderfreundlichen Gestaltung an allen Ecken.

Nicht nur für uns Erwachsenen ist das Veluwemeer und die Gegend drumherum ein Highlight, die Kinder lieben es. Die Strände sind weitläufig ganz flach und laden zum Spiel ein, es gibt viele verschiedene Tiere zu sehen und überall gibt es Spielplätze. In Restaurants sind Kinder äußerst erwünschte Gäste und werden ebenso behandelt.

Schaut es euch doch einfach mal an. Auch gebe ich gerne erste Tipps und Empfehlungen, allerdings ist dieses Frühjahr und der Sommer auch unsere erste Saison vor Ort gewesen und ich werde in den nächsten Jahren vermutlich noch ordentlich kennenlernen 🙂

corona, Familie, lehrer, schule

Maskenpflicht und Schule

Viele von euch wissen von mir, dass ich im Leben außerhalb der Bilder und Buchstaben in der Onlinewelt, normalerweise beruflich etwas ganz anderes mache.

Ich bin Lehrerin und arbeite mit Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren an einer weiterführenden Schule zusammen.

Die Sommerferien sind gerade frisch beendet und Covid 19 noch völlig aktiv. NRW, das Bundesland in dem ich lebe, hat eine Maskenpflicht für alle Schüler ab der 5.Klasse eingeführt.

Vermutlich habt ihr in den letzten Tagen die großen Diskussionen diesbezüglich gar nicht übersehen können. Die Sorge vieler Eltern ist riesig, dass dies zu anstrengend für die Kinder sei, sie nicht lernen können und das ihnen die Freiheit genommen wird.

Ich persönlich trage die gesamte Schulzeit eine Maske, auch wenn es mir erlaubt wäre, sie an meinem Pult hinter einem Spuckschutz abzunehmen, was ich als unfair den Schülern gegenüber empfinde, die dies nicht können und ich auch auf die Sicherheit meiner Schüler bedacht bin. Auch ich habe mir vorab meine Gedanken dazu gemacht und hatte etwas Sorge im Hinblick auf die Umsetzbarkeit solch einer Verordnung.

Die letzte Woche habe ich nur mit meiner eigenen Klasse, einer 6.Klasse verbracht. Unser Klassenraum liegt in der obersten Etage eines alten Gebäudes. Keine Klimaanlage, pralle Sonne und es war heiß, sehr heiß. Ich musste viel reden, organisatorische Dinge klären, hatte im Anschluss Besprechungen (alle mit Maske). Natürlich ist das anstrengend, aber:

Keiner meiner Schüler hat sich beschwert, keiner hat sich unwohl gefühlt, jeder hat den anderen geschützt. Wir sind ein Team, wir passen aufeinander auf und wir wissen nicht, ob einer von uns vielleicht Träger einer Erkrankung sein kann. Die Kinder haben Abstand gehalten, habe alles desinfiziert und mit Ruhe und Gelassenheit vor den Stunden perfekt ihre Hände gewaschen. Ihre Eltern haben ihnen die Situation erklärt, ich habe sie erläutert und sie haben sich selbst Gedanken gemacht.

Natürlich waren die Vormittage wärmer und anstrengender als sonst, aber uns geht es gut. Wir sind gesund! Der Gedanke das dies momentan auch durchaus anders sein könnte, aber auch die Freude darüber wieder gemeinsam in der Schule zu sein, hat uns das bisschen Stoff im Gesicht ziemlich problemlos vergessen lassen.

Ein kurzer Lebensmitteleinkauf im Discounter hat mir mal wieder gezeigt, dass Kinder oft so viel schlauer sind als Erwachsene! Drei Securitymitarbeiter mussten aufpassen, dass die Kunden ihre Mundnasenbedeckung auch für Mund und Nase und nicht nur das Kinn benutzen und deeskalierend agieren, ein Trauerspiel…

Es sind im Grunde so wenige Regeln die uns momentan vor schlimmeren Dingen bewahren, wenn Kinder sich daran halten können, dann sollten Erwachsene das doch auch schaffen.

Familienleben

Ice,ice baby – Trinken die Kinder genug?

Die ersten Jahre mit Kind sind hier schnell vergangen und inzwischen zählt man nicht mehr minutiös die Milliliter der Milch, man rechnet bereits in ganz anderen Dimensionen.

Kinder vergessen das Trinken häufig, sie sind beschäftigt und abgelenkt und somit sollte man sie immer wieder mal daran erinnern.

Im Alter von einem bis zu vier Jahren sind 820ml unter normalen Bedingungen optimal für ein Kind. Vier- bis Siebenjährige sollten knapp einen Liter Wasser am Tag zu sich nehmen. Natürlich steigt der Bedarf bei hohen Temperaturen oder körperlichen Anstrengungen. Die hiesigen Sommer der letzten Jahre waren heftig und der Körper benötigt Wasser, um Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen und Nährstoffe in die Organe zu transportieren. Die Temperatur des Körpers wird über das Wasser geregelt.

Vielen von uns ist die Wichtigkeit oft gar nicht bewusst, erst wenn sich Kopfschmerzen oder Schwindel einstellt, bemerkt man rasant, dass man etwas vergessen hat.

Wir Eltern können im Vorfeld auf solche Dinge achten und Kinder durch optische Anreize zum Trinken animieren.

Eiswürfel gespickt mit Früchten oder auch mal kleinen Weingummi sind super leicht hergestellt und sehen toll aus.

Minzblätter, Kräuter oder essbare Blüten sind tolle Alternativen für kleine Obstverweigerer. Und Silikoneiswürfelformen mit Stiel können auch toll als zuckerfreies Eis verwendet werden.

Für all diejenigen, die es süßer mögen, gefrorene Säfte schmecken sowohl im Wasser, als auch am Stiel super gut. Und ehrlich gesagt, an manchen Tagen trinken wir auch super gerne Apfelschorlen und nicht nur Wasser.

Genießt den Sommer und Sonne, aber passt auf euch auf!

Und bitte bedenkt auch, man kann tatsächlich auch zu viel trinken und das Blut dadurch verdünnen.

Familie, Holland, Mama, Mobilheim, Reisen

Ein Mobilheim in Holland

„Urlaub auf einem Campingplatz? Nicht mit mir!“

Tatsächlich waren das früher meine Worte. Ich kannte Campingplätze nur von Klassenfahrten und einer Backpackingtour – da müffelte alles, man musste in schmuddeligen Gruppenduschen unter einen eisigen, zeitlich begrenzten Wasserstrahl hüpfen und alle Kleidungsstücke rochen nach kürzester Zeit nach Feuchtigkeit. Geschirr musste immer im Waschhaus gesäubert werden und nachts sollte man nicht zur Toilette müssen…Die große Urlaubsfreude kam bei mir nicht auf.

Jahre später lernte ich die Veränderungen auf den ehemaligen Campingplätzen, hin zu Ferienanlagen kennen und ich verbrachte einen wunderschönen Urlaub in einem Mobilheim. Ein eigenes kleines, aber komplett ausgestattetes Bad, eine Küche samt Kühlschrank und fließendem warmen Wasser, gemütliche Betten und eine riesige Anlage, die nah am Wasser liegt und verschiedene Freizeitmöglichkeiten bietet, waren schon echt praktisch. Nichts muss, alles mögliche kann.

Unser allererster kleiner Urlaub mit Baby ging damals auch schon in ein Mobilheim und bereits zu diesem Zeitpunkt schauten wir uns die Anlage an, beobachten Kinder mit ihren Laufrädern und so langsam entstand der Gedanke, dass wir uns vorstellen könnten, selbst auch ein Mobilheim zu besitzen.

Nachdem wir uns einige wenige Angebote im Bereich Zeelands in den Niederlanden angesehen hatten, verwarfen wir allerdings die Überlegungen kurzerhand. Die Anfahrt erschien uns für spontane Wochenendtrips als zu weit und die Angebote die uns wirklich gefallen haben, waren unwahrscheinlich teuer.

Durch den Insidertip einer Arbeitskollegin fuhren wir jedoch an einem stürmischen Sonntag im Winter an das Veluwemeer. Eine wunderschöne Umgebung, typisch holländisches Flair und eine moderne Ferienanlage waren in den nächsten Wochen ständig in unserem Kopf.

Die Kinder waren, trotz Regen und Wind bei der Besichtigung bereits überzeugt und wurden sofort größte Befürworter des Abenteuers Mobilheim. Wir schlugen also zu und sind nun Besitzer eines eigenen Chalets hinter den Dünen des Veluwemeers. Samt unseres Einhorns sind wir eingezogen und genießen nun die Freiheit des Glampings, denn das ist für uns ein Traum!

Wer sich auch für Reisen dieser Art interessiert, der sollte vorab einmal einen Urlaub im Mobilheim testen. Das funktioniert über die großen Ferienparkanbieter oder über private Anbieter, etwa bei EBay Kleinanzeigen oder direkt über die Privatvermietung einzelner Campingplätze. Der Run auf eigene Mobilheime ist groß und wer selbst eins sucht, der schaut sich am besten direkt in einem Park um. Zu bedenken gilt allerdings, dass es mit dem Kauf des Ferienhäuschens nicht getan ist, man zahlt eine Pacht für die Nutzung des Platzes. Bietet die Ferienanlage viele Freizeitangebote, ist sie besonders schön und gepflegt, hat moderne Spielplätze und eine tolle Lage, dann ist die Pacht natürlich höher, als auf einem typischen Campingplatz.

Tatsächlich wurde ich nun schon einige Male gefragt wie gerade wir auf die Idee des Mobilheims gekommen sind, ob wir plötzlich nicht mehr weiter reisen wollen…

Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall. Wir lieben Reisen, unseren Horizont zu erweitern und das werden wir auch weiterhin erleben, ergänzen aber das durch einen weiteren Fixpunkt. Zudem können wir so auch am Wochenenden oder Feiertagen immer frischen Wind schnuppern und unseren Freiheitsdrang ausleben.

Mama

Elternzeit ganz anders! *Werbung*

Wenn ich ehrlich bin, auch wenn es für den ein oder anderen ganz seltsam klingen mag, dann hatte meine erste Elternzeit etwas von der Coronazeit.

Nein, es gab glücklicherweise keine Erkrankungen oder eine pandemieähnliche Situation, aber damals habe ich eine gewisse Isolation erlebt.

Bevor ich Mama war, habe ich an einer Abendrealschule gearbeitet. Der Tag war getaktet, Zeit immer irgendwie Mangelware und die Freizeit wurde optimal immer ausgenutzt. Zeit auf dem Sofa gab es nur ganz wenig und zuhause war ich recht selten.

Mit Baby war von heute auf morgen tatsächlich alles anders. Ich war ängstlich, überängstlich und dadurch auch sehr schnell angespannt. Draußen wollte ich gerne das Bild der entspannten, perfekten Mama liefern, weil ich meinte, dass man es von mir erwartet und genau das Gegenteil geschah. Der Stress für den ich sorgte, der sprang auf mein Baby über.

Damals habe ich alle Stätten gemieden, an denen ich Menschen treffen würde. Ich habe täglich Kilometer mit meinem Baby in der Trage auf Feld-, Wald-und Wiesenwegen gemacht. Alleine.

Shopping, Freundinnen treffen, ohne Baby unterwegs zu sein war damals in meiner Denkweise nicht vorstellbar.

Vermutlich klingt das nach einer ganz schrecklichen Zeit, dass war sie aber nicht. Ich bin daran gewachsen, bin erwachsen geworden und habe gelernt Mama zu sein.

Die Coronazeit ist anders, aber vergleichbar.

Wir meiden andere Menschen, gehen spazieren, leben in unserer kleinen Blase und lernen jeden Tag dazu.

Die Kinder sind (meist) völlig entspannt, obwohl sie nicht ununterbrochen unterwegs sind. Sie beschäftigen sich, werden kreativ, probieren sich aus genießen die Zeit mit uns.

Lesen
Malen
Quatsch machen
Kuscheln

Einziger und gewaltiger Unterschied ist es, dass wir aus dem Heimbüro arbeiten müssen und nicht zu knapp. Noch vor einigen Wochen hätte ich gesagt, dass ich dies mit den Kindern zusammen nicht können würde. Ich wurde nun belehrt.

Während die Kinder im Wohnzimmer spielen und ich im Home Office sitze, kommunizieren wir witzigerweise per Walkie Talkie miteinander. Übrigens sind die Walkie Talkies von Vtech unser Highlight. Natürlich haben unsere Kinder noch keine eigenen Handys, sehen sie aber immer bei uns und lieben sie. Ihre eigenen Walkie Talkies sehen sie als spannendes Kommunikationsmedium und lieben die kindgerechten Spiele darauf.

Damit darf man dann sogar mal auf dem Nachbargrundstück spielen, denn dafür langt die Reichweite.

Manchmal bin ich nicht nur die Lehrerin meiner Schüler, sondern auch die meiner Kinder. Homeschooling klappt auch hier nicht immer super, aber meist hilft es ordentlich dabei zu lachen und spielerische Elemente einzubinden. Mein Mann und ich wechseln uns ab, ergänzen uns und so funktioniert auch dies. Ohne Druck!

Es ist nicht immer alles nur rosa, es ist nicht jeden Tag alles einfach, aber uns hat die Coronazeit gezeigt was wirklich wichtig ist und das ist immer die Familie!

Dieser Post beinhaltet Werbung und ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Vtech entstanden.