Familie

*Werbung* Ein Zeichen von Menschlichkeit – der Wunschbaum im Forum Mülheim

Flackernde Lichter, der Geruch nach Tanne, glitzernde Bänder und liebevoll verpackte Geschenke…

Bei vielen Menschen wird der Heilig Abend ein wunderschönes Beisammensein, Köstlichkeiten werden zelebriert und die Freude über Geschenke wird groß sein.

Das ist nicht überall so. 2,5 Millionen Kinder leben deutschlandweit in Armut.

Statt eines Weihnachtsbaums, einem opulenten Abendessens und tollen Geschenken waltet in vielen Familien ein ganz anderer Alltag. Sie müssen sich mit Sorgen und Nöten beschäftigen, die die Gedanken an Weihnachten überschatten. Finanziell ist es nicht jedem möglich, Wünsche zu erfüllen.

Weihnachten bringt die Menschen zusammen wie kein anderes christliches Fest. Jeder von uns weiß, wenn er in sich hinein hört, dass es einem Freude bereitet, ein Geschenk zu bekommen. Man erinnert sich doch auch nach vielen Jahren noch an das Gefühl im Bauch, wenn man voller Aufregung die Weihnachtsgeschenke geöffnet hat, auf die man sich schon wochenlang gefreut hat. Und doch ist dies nicht jedem vergönnt.

Ich persönlich, vielleicht auch weil ich Mama bin und die strahlenden Augen meiner Kinder jetzt schon kaum erwarten kann, liebe es, Geschenke zu machen.

Und wenn wir Weihnachten feiern, dann sollte uns bewusst sein, dass wir ein Fest der Menschlichkeit feiern. Weihnachten ist nun mal keine Jahreszeit, Weihnachten ist viel mehr, es ist ein Gefühl.

Wenn wir dieses wohlige Gefühl allen gönnen möchten, dann sollten wir es vielleicht teilen.

Im Forum Mülheim befindet sich im Erdgeschoss (neben der Verpackungsstation) der Wunschbaum.

Am 20.12.2019 sind dort strahlende Kinderaugen zu sehen sein, denn mit der Unterstützung der Tageseinrichtung „Fiedelbar“ und den „Rolli Rockers Sprösslingen“ werden die Präsente des Wunschbaums verteilt.

Und wenn ihr einem Kind eine Freude machen möchtet, dann kann auch euer Geschenk an diesem Tag für aufregende Weihnachten sorgen.

Wie das funktioniert?

Ganz einfach! Ihr sucht euch eine Wunschkarte am Wunschbaum im Erdgeschoss aus. Dort sind Kinderwünsche von 5-25€ aufgehangen, ihr besorgt das Geschenk und gebt es bis spätestens 19.12.2019 in der Verpackungsstation ab (dort könnt ihr es natürlich auch von Profis verpacken lassen).

Am 20.12.2019 wird dann euer Geschenk entsprechend verteilt!

Und ganz ehrlich, wer anderen Freude bereitet, der schenkt auch sich selbst etwas: Güte, Menschlichkeit und Wohlbehagen – genau das was wir empfinden möchten!

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit dem Forum Mülheim.

Familie

*Werbung* Weihnachtsgeschenkenotdienst- ich helfe euch!

Wenn ich mittags von der Arbeit in Richtung Heimat düse, dann stehe ich ab Ende November jeden Tag im Stau.

Die Innenstädte sind überfüllt, die Schlangen an den Kassen sorgen manchmal sogar dafür, dass man die Artikel die man eigentlich kaufen möchte wieder zurück ins Regal bringt, denn die Wartezeit überall sorgt für unentspannte Laune.

Weihnachtsstimmung und Gemütlichkeit kommt da ganz gewiss nicht auf.

Wenn ich allerdings abends entspannt auf dem Sofa sitze, warmen Tee trinke und mich unter meine Decke mummel, dann macht mir die Suche nach Weihnachtsgeschenken wirklich Spaß.

Ob online oder aus dem Katalog, bei Weltbild findet ihr gemütlich von Zuhause aus tolle Präsente für wirklich jeden den ihr beschenken möchtet.

Damit ich euch eure Auswahl vielleicht etwas erleichtern kann stelle ich euch heute einige Geschenkideen vor mit denen ihr ganz sicherlich weihnachtliche Freude zaubern könnt.

Geschenke für Frauen sind für mich persönlich am einfachsten, denn ich weiß worüber ich mich freuen würde und kann meine eigenen Interessen gut umsetzen.

Ich liebe es Aktivitäten oder Zeit zu verschenken. Besonders schön verpackt werden Gutscheine für gemeinsame Ausflüge oder Events zu optischen Highlights.

Kosmetik oder Parfümerieartikel bieten sich immer als Geschenk an, jedoch ist es manchmal schwer den Geschmack zu treffen. Ein Jaderoller für die Gesichtshaut aber bietet jeder Frau eine kleine Auszeit vom Alltag und alle Hauttypen können damit den Lymphfluss anregen und die angenehme Kühle des Jadesteins mag einfach jeder auf seiner Haut.

Wer Freunde beschenken möchte die gerne reisen, für den habe ich bei Weltbild ein weiteres tolles Produkt gefunden. Schaut her:

Während die Freundin sich sicherlich über Städtereisetipps freuen kann, kann die reisebegeisterte Familie mit ihren Kindern den nächsten Trip ins eine entfernte Stadt auf dem Globus mit dem Finger verfolgen.

Wenn wir schon bei Kindern sind, wir lieben die Buchauswahl bei Weltbild und ich bin mir sicher das auch euch die niedliche Geschichte der Waldbewohner mit den roten Filzmützen gefallen wird.

Und wer lieber spielt, der kann aus einer großen Auswahl an Kinder-&Familienspielen sicherlich einen Favoriten ausmachen.

„Warum immer ich?“ ist auf jeden Fall ein Spiel für gemütliche Winterabende und wird bereits von kleinen Spielern flott verstanden.

Eine wirklich schwieriges Unterfangen sind für mich Weihnachtsgeschenke für Männer. Mein Mann beispielsweise äußert quasi nie konkrete Wünsche und wenn, dann sind es Produkte die er gut finden würde, sich aber selbst nicht kaufen möchte. Kennt ihr das auch?

In diesem Jahr bin ich somit also völlig unromantisch und unweihnachtlich… Warum? Seht her:

Mein Mann ist in unserem Haushalt für das Kaminholz zuständig und hat es sonst schweißtreibend mit der Axt gehackt. Da dies nicht ganz ungefährlich und echt anstrengend ist, bekommt er zu Weihnachten eine Kettensäge. So hat er mehr Zeit die Gemütlichkeit des Kamins und nicht nur die Arbeit dessen zu genießen.

Holzhackende Männer lieben es ja meist auch zu grillen und wenn ihr keinen Kamin besitzt, dann mögen eure Männer sicherlich gerne leckere Gerichte vom Grill.

Damit man neue Rezepte ausprobieren und kennen lernen kann, ist die Grill Bibel für alle fleischfutternden Pflanzen ein Muss.

Weltbild hat für alle verzweifelten Frauen die ihren Männern das typische „Wirschenkenunseigentlichnichtsgeschenk“ machen wollen eine extra Rubrik eingerichtet, in der sie Männergeschenke finden kann eingerichtet. Seht hier: https://www.weltbild.de/weihnachten/geschenkefinder/geschenke-fuer-maenner

Wir haben in den letzten Jahren sehr gerne Geschenke selbst gemacht. Gerade mit Kindern bereitet dies Freude, man zeigt ihnen wieviel Arbeit und Wert hinter einem Geschenk steckt und man arbeitet zusammen kreativ.

Ob man gemeinsam Seifen herstellt und dekorativ filzt oder mit bunten Acrylstiften Karten gestaltet und Bilder malt, Freude ist garantiert.

Ich hoffe das ich euch mit meinen Geschenkideen eine Hilfe sein konnte und ihr die Weihnachtszeit als gemütlich und wunderschön empfinden könnt, indem ihr euch keinerlei Stress oder Sorgen um das Besorgen von Geschenken machen müsst, denn Schenken soll doch eigentlich nur Freude machen!

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit Weltbild und beinhaltet Werbung.

Familie

Religion

Persönlich würde ich mich als enorm tolerant beschreiben. Ich würde einen Menschen niemals nach seiner Herkunft, seiner Kultur oder seiner Religion bewerten. Ob weiß oder schwarz, ob grün oder katholisch, ob kurzhaarig oder Buddhismusvertreter, Mensch ist Mensch!

Von Anfang an war es mir wichtig meinen Kindern dies immer wieder zu erklären.

Natürlich stellen sie schnell fest das Menschen nicht alle gleich aussehen, dass sie anders sprechen oder durch für uns fremdere Kulturen geprägt sind – wir versuchen ihnen genau dann immer zu erklären das genau dies das Leben spannend macht. Bunt ist cool und aus Vielfalt lernt man den Horizont zu erweitern.

Eigentlich vorbildlich von uns.

Doch gibt es da ein Problem was sich in den letzten Wochen aufgetan hat.

Wir sind vor Jahren aus der Kirche ausgetreten. Ich für mich kann nur sagen das ich an gewisse Dinge einfach nicht glaube, vielleicht weil ich dann doch zu realistisch und kritisch bin und weil ich viele Dinge in der Kirche einfach nicht begreifen kann. Aber das ist mein Empfinden.

Demzufolge haben unsere Kinder die Kirche an sich auch nie kennengelernt.

Sie kennen Erzählungen aus fernen Ländern, leben nach den menschlichen Geboten die ein Zusammenleben regelt und doch wissen sie im Grunde nicht, wo eigentlich ursprünglich ein Christkind herkommt oder was es mit dem Christuskind auf sich hat. Und im Grunde hört genau da unsere Weltoffenheit auf, denn wir bieten ihnen nur einen Ausschnitt, unseren Ausschnitt.

Im Grunde haben wir die Pflicht unseren Kindern Religion zu zeigen, denn sie gehört zum Leben.

Wir haben beschlossen das wir genau dies tun möchten, denn im Grunde muss man kennengelernt haben, um sich für oder gegen etwas zu entscheiden. Wir werden ihnen völlig wertfrei alle uns möglichen Religionen zeigen.

Eine Kirche, die Moschee anschauen oder Synagogen besuchen und ihnen so die Möglichkeiten geben ihren und auch unseren Horizont zu erweitern, denn eigentlich gehört doch genau das zu einem aufgeklärten und toleranten Menschen dazu!

Familie

Ein Herz für Tiere *Werbung*

Wer mir vielleicht schon ein wenig länger folgt der weiß das Tiere in meinem, in unserem Leben einen festen Bestandteil haben und Familienmitglieder sind.

Wenn ich an meine Kindheit denke, dann war da immer mindestens eine Katze die mein Spielkamerad und mein Wegbereiter war. Damals habe ich bereits gelernt Verantwortung zu übernehmen und mich zu kümmern.

Auch meine Kinder wachsen gemeinsam mit Tieren auf, die mir urplötzlich und ganz spontan immer über den Weg gelaufen sind und sofort im Herzen und auf der Couch gelandet sind.

Sie gehören zu uns.

Wenn ich mir vorstelle das wir durch finanzielle Einschränkungen plötzlich Angst darum haben müssten die Tiere versorgen zu können, dann tut diese Vorstellung weh. Verdammt weh!

So geht es aber tatsächlich vielen Menschen. Durch Krankheiten, schlimme Umstände, durch Veränderungen der Lebenssituation oder warum auch immer kann man in Situationen geraten, die die Ernährung eines Tieres in Gefahr bringen könnte.

Ein Tier deshalb abzugeben sollte keine Option sein müssen.

Es gibt Hilfe und tatsächlich war ich ganz erstaunt das es diese auch in Mülheim gibt. Die Tiertafel hilft genau dann, wenn Familien Schwierigkeiten dabei haben ihre Haustiere zu ernähren.

Samstags zwischen 12 und 14 Uhr besteht die Möglichkeit Unterstützung zu bekommen.

Für eine Obolus von 0,50€ dürfen Tierhalter die ihre Bedürftigkeit nachweisen können Futter für ihre Haustiere an der Gracht in Mülheim Heißen abholen.

Lilly und ich haben uns am Samstag die Ausgabestelle einmal angesehen, denn wir finden die Organisation eine unwahrscheinlich tolle Idee!

Mit Warmherzigkeit und auf sehr liebevolle Art und Weise werden Tiere und ihre Besitzer dort begrüßt und versorgt. Nicht nur mit dem Nötigsten, auch kleine Nettigkeiten wie Tierspielzeug können aufgrund der Spendenbereitschaft der Bürger dort an die fellige Gesellschaft verteilt werden.

Am kommenden Freitag, den 22.11.2019 findet sich ein Teil des Teams der Tiertafel von 10-18Uhr im Forum in Mülheim ein.

Kauft man an diesem Tag im 1.UG bei Edeka oder Aldi ein, so kann man die Tiertafel unwahrscheinlich gut unterstützen, denn wenn man einen Tiernahrungsartikel seinem Einkauf zufügt und ihn anschließend spendet, können die Lager wieder aufgestockt werden und kein Tier muss mehr hungern.

Wir freuen uns über fleißige Unterstützung!

„Wenn viele kleine Leute, in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, dann können sie die Welt verändern!“

*Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit der Tiertafel Mülheim und dem Forum Mülheim!

Familie

Die ersten Wochen Grundschule…

Vor einigen Jahren, als ich meinen Mann kennengelernt hatte, verließ ich das Dorf und zog in die Stadt.

Naja, ganz so spektakulär war es vielleicht nicht, aber ich komme aus einer Kleinstadt die zwischen Düsseldorf, Essen und Wuppertal friedlich dahin schlummert.

Meine Grundschulzeit war toll. Von Anfang an hatte ich liebe Freundinnen mit netten Eltern, meine Klassenlehrerin war liebevoll und ich erinnere mich heute noch ganz genau an die Gerüche in der Schule, an meine ersten fehlerfrei vorgelesenen Texte, an das Singen um den Adventskranz herum und den, so habe ich es zumindest im Gedächtnis, völlig friedlichen Umgang der Kinder miteinander. Natürlich gab es mal Streit, aber nie wirklich große Dinge.

Ob es die Zeit war, ob es die Gegend war, ich weiß es nicht, als ich mitten in den Ruhrpott zog bemerkte ich schnell das die Menschen hier anders ticken.

Auffällig schnell lerne ich hier Leute kennen, man ist in der Stadt offener Neuen gegenüber und man kommt flotter ins Gespräch.

Allerdings, und das kannte ich gar nicht, gibt es in den großen Städten auch einige Gebiete die man meidet. Armut war zum ersten Mal ein Thema was näher an mich herantrat als je zuvor.

Nach der ersten Elternzeit begann ich in einer Duisburger Schule zu arbeiten und war plötzlich mit Problemen konfrontiert die ich zuvor nicht kannte.

Natürlich werden die Nöte aus Elternhäuser auf Kinder übertragen. Mangelnde Bildung, Geldsorgen, Gewalt, Bandenkriminalität und wenig Empathie sind nur einige der Schlagwörter die ich hier nennen möchte. Plötzlich waren da all die Dinge die in meiner kleinen heilen Welt nie vorgekommen sind.

Ich bin erwachsen, auch wenn viele der Sorgen in meinem Herzen mit nach Hause getragen werden, so habe ich in den letzten Jahren gelernt damit umzugehen.

Nun ist unser Sohn seit diesem Sommer auch ein Schulkind. Wir leben inmitten des Ruhrgebiets und auch wenn wir unseren Kindern einen schönen Lebensraum bieten können, so ist die Grundschule natürlich kein Bullerbü.

Gemeinsames Lernen bedeutet das Kinder mit unterschiedlichsten Voraussetzungen an einem Lernort aufeinandertreffen – für nicht jedes Kind ist das ein Zuckerschlecken.

Unser Kind kennt beispielsweise keine Gewalt. Ich revidiere…kannte keine Gewalt!

Der Kindergarten hat diesbezüglich hervorragende Arbeit geleistet und wir als Eltern lehnen Gewalt in jeder Form ab. Andere Kinder wachsen anders auf, für sie bestimmen Auseinandersetzungen leider den Alltag. Und genau dieses Verhalten wird in den Klassenraum getragen oder auf dem Schulhof ausgetragen.

Schimpfwörter, Zerstörung von Kleidung, Boshaftigkeiten, all das gehört ganz plötzlich zu dem was unser Kind nun mitbekommt und verarbeiten muss.

Ich glaube das ich das große Glück in meinem Leben hatte nicht ein einziges Mal mit solchen Situationen konfrontiert zu werden, das muss mein Sohn nun anders erleben.

Ich glaube das es ein Kind vielleicht auch stärkt sich zu positionieren, klar sagen zu können das es bei Prügelei en und Co nicht mitmachen wird, aber ob das jetzt schon sein muss…?

Ich möchte in keiner Form Lehrer oder sonstige Mitarbeiter kritisieren, ich denke das jeder einen guten Job macht. Ich kritisiere das Verhalten vieler Eltern im Hinblick auf das Vorleben von Idealen in ihrer Erziehung. Kinder sind Spiegel ihrer Eltern und die Grundschule ist für mich ein Schauplatz dessen, was zuhause geschieht.