Familie

Medizin

Als ich Kind war bin ich mit meiner Mama zum Arzt gefahren wenn ich krank war. Ich habe Medikamente bekommen und sie haben geholfen.

Durch eine lange Krankheitsgeschichte meiner Mutter habe ich von jeher immer mitbekommen, auch wenn ich es früher gar nicht richtig verstehen konnte, dass Ärzte leider nicht immer die Wahrheit sprechen.

Ich unterstelle niemandem eine Absicht dabei, definitiv nicht, aber Diagnosen sind verdammt schnell ausgesprochen und Skalpelle gewetzt. Mir steht es nicht zu das Gesundheitssystem in Frage zu stellen, ich spreche lediglich von unseren Erlebnissen, aber ich glaube das viele Entscheidungen schlichtweg falsch getroffen werden und die Abrechnung in den Fokus rückt, nicht der Mensch der hinter einer Erkrankung steckt.

Im letzten Jahr habe ich mehrfach von Lillys Knoten am Hals berichtet, von unterschiedlichen Diagnosen und von verdammt viel Angst die sowas hervorruft. Angst bei einem kleinen Kind und Angst bei Eltern und Angehörigen. Lapidar hingeworfene Vermutungen verunsichern und schüren Sorgen.

Beginnt man zu hinterfragen, sich einzulesen und Ahnung zu entwickeln, so wird man unbequem.

Unbequeme Patienten sind anstrengende Patienten und die will man lieber schnell los werden, denn sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit zu entlarven wäre peinlich.

Ich mag nicht ins Detail gehen, ich möchte euch und besonders Eltern, die für das Wohl ihrer Kinder verantwortlich sind, aktivieren und bitten zu hinterfragen.

Nehmt keine Arztmeinungen ungefiltert hin, wenn ihr ein komisches Gefühl habt. Fragt weiter, lasst euch Zusammenhänge genau erklären, gegebenenfalls von Freunden die Ahnung haben und lasst nicht locker.

Es gibt Urinstinkte und auf diese sollte man immer vertrauen!

Familie

Zauberhafte Geburtstagstage in Efteling!

In den letzten Monaten haben wir viele Dinge erlebt die uns den Glauben an Wunder haben verlieren lassen. Wobei es doch so schön ist an zauberhafte, unerklärliche Mythen zu glauben.

Unsere Kinder können das noch und lieben Elfen, Feen, Märchen und Zauberwelten. Lillys Geburtstag haben wir zum Anlass genommen sie in solch eine Welt zu entführen.

Am Freitag Nachmittag sind wir in die benachbarten Niederlande gefahren und haben im Eftelinghotel eingecheckt.

Mutig wie eh und je haben wir uns durch die verschiedenen Welten gewagt und die wildesten Abenteuer in flotten Gefährten erlebt.

Unser absoluter Tipp für diejenigen die vielleicht auch überlegen einmal dorthin zu fahren – nutzt die Jahreszeit. Es gab keine Wartezeiten an Attraktionen, überall fand man entspannt Platz und ihr wisst ja „Es gibt nur die falsche Kleidung“.

Ich liebe Artistikshows und Menschen die singen können und so buchten wir am zweiten Abend die „CARO-Show“, die im Theater des Parks aufgeführt wird. Meine Erwartungen waren, warum auch immer, gar nicht so riesig. Was ein Fehler sein sollte. Ich habe noch nie zuvor eine bessere und emotionalere Show erlebt als die dort aufgeführte. Noah und Lilly haben fast zwei Stunden unbewegt einfach nur zugeschaut und das soll bei den beiden Wirbelwinden etwas heißen. Wer dort ist, der sollte die Show auf keinen Fall verpassen.

Verpassen sollte man auch nicht direkt ein Themenzimmer zu buchen, denn diese sind nicht annähernd vergleichbar mit den Standardräumen!

Riesig, einfach komplett anders als alles zuvor gesehene und in jedem Detail spannend gestaltet.

Nun sind wir wieder daheim, was auch schön ist, aber in Kopf und Herzen haben wir eine ordentliche Ladung Feenstaub und Ritterrost gesammelt! Schöner könnte ein dritter Geburtstag für uns nicht sein.

Familie

Karneval & die Verkleidungskiste *Werbung*

Ein Highlight jagt das nächste. Gerade ist die Weihnachtszeit vorbei, da hoppeln schon die Hasen…

Moment! Es sind keine Osterhasen – wir befinden uns mitten in der Karnevaljahreszeit.

Natürlich gehen die närrischen Tage am Forum nicht konfettilos vorbei und so findet am 16.02.2019 ab 14Uhr dort das Kinderkarnevalsfest statt.

Über zwei Stunden werden die kleinen Prinzessinen, Indianer und Polizisten von Tanzgarden, viel Musik und Shows auf die Karnevalszeit eingestimmt.

Verkleidete Kinder sind niedlich, aber auch die Erwachsenen werden nicht zu kurz kommen, denn am 02.03.2019 wird das Forum in Mülheim zum Schauplatz des Närrischen Biwaks.

Ab 11:11Uhr befinden sich das Prinzenpaar, der Oberbürgermeister und Showtanzgruppen im Forum. Bis in den Nachmittag hinein kann gesungen, getanzt, gelacht und geschunkelt werden.

Ich habe Karneval zum Anlass genommen, um eine Verkleidungskiste als Geburtstagsgeschenk zu erstellen, denn gerade meine Tochter liebt es sich zu verkleiden. Kostüme lassen sie in eine andere, in eine zauberhafte Welt abtauchen.

Wir haben in allen Bekleidungs-&Accessoiresläden Artikel für unsere Geburtstagsverkleidungskiste erstanden. Schon jetzt freue ich mich darauf das Geschenk präsentierten zu können und die Outfits auszuführen.

Apropos Freude… Einen Monat lang werden im Forum nun Lose verkauft. Für 1€ nimmt man an einer Tombola teil, deren Erlös gespendet wird und wenn man so ein kleiner Glückspilz ist wie meine Kinder, dann gewinnt man sogar.

So sind wir mit einem Weinöffner Set für den Papa und leckeren Brötchen, sowie diversen kleinen Nettigkeiten des Karnevalsvereins nach Hause gefahren und die Kinder waren glückselig dem Papa eine Freude zu machen indem sie ihn beschenken konnten und Brötchen stimmen ja bekanntlich jeden zufrieden:)

In diesem Sinne wünsche ich allen aktiven Karnevalisten viel Freude und auch all denjenigen die dabei einfach nur zuschauen (so wie ich), im Forum finden wir auch ruhige Ecken von denen aus wir einfach nur gucken können und warm und trocken bleiben wir dort auch:)

Dieser Post ist in Kooperation mit dem Forum Mülheim entstanden!

Familie

Mikrokosmos

An manchen Tagen habe ich am Abend das Gefühl auf einer rosaroten Wolke, fernab von all den Grausamkeiten der Welt zu schweben.

Mag sein das es naiv klingt, mag sein das es utopisch ist und ich würde lügen wenn ich schreiben würde, dass hier immer nur Frieden herrscht.

Bei weitem nicht, es gibt Trotzanfälle, es gibt Wut, es gibt den Alltagswahnsinn, aber der ist ganz gut zu erleben.

Hole ich meine Kinder mittags im Kindergarten ab, dann freue ich mich auf sie. Ich genieße jeden Moment.

Das scheint nicht überall so zu sein. Heute lief ich kurz durch die Innenstadt in der Stadt, in der ich arbeite. Da wird ein Kleinkind im Kinderwagen angekeift, weil es gekrümelt hat (Oh Wunder, schlaue Mutter. Brötchen krümeln nicht erst seit heute…), da wird einem Kind gedroht „Wenn du jetzt nicht schneller gehst, dann kommt ein böser Mann und holt dich!“… Und das sind nur Bruchteile dessen, was hinter verschlossenen Türen abläuft. Ein Bruchteil dessen, was kleine und große Menschen oft ertragen müssen. Babys die in Kleidercontainern gefunden werden, Kinder die verhungern, Missbrauch und Gewalt an viel zu vielen Ecken dieser Welt.

Unsere kleine Welt ist meilenweit von diesen Grausamkeiten entfernt und doch sind wir ganz nah dran.

Was will ich euch mit meinem Post sagen?

Verschließt die Augen nicht, schaut mit dem Herzen und guckt hinter Fassaden. Gerade wenn unser Mikrokosmos entspannt ist, dann sollten wir unsere Energien nutzen, um anderen Menschen zu helfen!

Familie

Wie war das noch, früher…

Abends, wenn ich die Kinder mal alleine ins Bett bringe, dann erzähle ich ihnen Geschichten. Noah fragt mich dann immer „Wie war das denn früher, damals als wir noch nicht auf der Welt waren?“.

Ich komme mir dann immer vor, wie eine alte Omi, die ihren Kindern Geschichten von wirklich damals erzählt, denn unser früher ist ja eigentlich noch gar nicht so lange her. Wobei doch…

Gestern waren die Kinder am Nachmittag auf einem Kindergeburtstag, ich musste aufgrund von Konferenzen länger arbeiten und kam am späten Nachmittag erst nach Hause.

Es war leer. Es war auch mal ganz angenehm nicht sofort überfallen zu werden, aber es war viel zu ruhig.

Ich räumte ein paar Spielzeuge weg, aber es war eigentlich nichts zu tun.

Und dann kam mir die Situation ganz komisch vor. Ich bin es einfach nicht mehr gewöhnt das Stille nach der Arbeit herrscht. Wenn meine Kollegen nach getaner Arbeit davon sprechen, jetzt endlich etwas Ruhe zuhause zu genießen, dann grinse ich meist nur still in mich hinein, denn Ruhe gibt es bei uns nicht. Wenn wir von der Arbeit kommen, dann steigt die wahre Party.

Aber als ich gestern so alleine da stand, habe ich mich gefragt, warum ich das früher gar nicht als komisch empfunden habe. Ich kannte es aber einfach nicht und wusste nicht wie wunderschön und manchmal auch grauselig nervenaufreibend das Leben mit Kindern ist. Mir war nicht bewusst das ein schmatziger-matschiger Begrüßungskuss meiner Mäuse sofort Ärgernissen des Vormittags in Staubflocken minimieren lässt.

Heute haben wir den gemeinsamen Nachmittag und Abend völlig ausgekostet. Gespielt, eingekauft, gequatscht, gefuttert und etwas Fernsehen geschaut.

Unser Wochenende wurde perfekt eingeläutet:)

Wenn Noah mich das nächste Mal nach der Geschichte von früher fragt, dann werde ich ihm sagen: „Früher war es zwar toll, aber ihr macht unsere Welt einfach noch viel schöner!“