Familie

Wie könnt ihr es wagen?

Natürlich geht ein Thema momentan an niemandem vorbei. Es geht um unser Klima, es geht darum das wir uns bewusst machen welche Fußabdrücke wir auf der Erde hinterlassen, es geht darum endlich nachzudenken.

Und genau das stelle ich momentan ganz gewaltig in Frage. Da hält ein Mädchen vor fünf Tagen eine Rede die, ja ich sehe es auch als sehr überspitzt, Menschen aufrütteln soll.

Diese Rede können wir im TV, im Internet, in Zeitungen einfach überall finden – sie wurde erstellt, damit man über sie redet. Damit man vielleicht durch drastische Wortwahl, kindliche schauspielerische Fähigkeiten wachgerüttelt wird – man hat also versucht Menschen, die es ja lieben Content ordentlich verpackt zu genießen, gerecht zu werden. Nicht mehr und nicht weniger. Glaubt ihr wirklich das dieses Mädchen all ihre Auftritte alleine organisiert?

Lese ich nur einen Teil der 2192 Kommentare unter dem Link der Rede von Greta bei Facebook, so dreht sich mir der Magen um.

Da wird das Mädchen in frauenverachtender und ekelhaftester Weise beschimpft. Pervers klingt da noch zu harmlos, wenn ich mir die Wortwahl der hauptsächlich männlichen Kommentarabgeber anschaue. Um den eigentlichen Inhalt der Rede geht es dort nicht mehr. Den verstehen sie möglicherweise auch nicht…

Man hat ein neues Opfer gefunden.

Das Internet ist prädestiniert dafür eigene Wut anonym streuen zu können und mal richtig auszuholen.

Und ja, ich habe mir die Mühe gemacht und mir einige der Profile derer angesehen, die am bösartigsten kommentieren. Wenn das einen Großteil unserer Bevölkerung repräsentiert, dann gute Nacht…

Ich muss Menschen nicht persönlich mögen die sich für eine Sache engagieren, ich muss die Schauspielerin nicht heiraten, die eine Rolle für mich wenig überzeugend spielt, ich muss einen Politiker nicht zum Abendessen einladen, wenn ich seine Meinung nicht teile, aber ich habe niemals das Recht dazu über andere Menschen zu hetzen und sie zu beleidigen.

Und genauso ist es mit all den Bereichen die Klimapolitik und Umweltbewusstsein ausmachen. Wir sollten uns jeden Tag ein wenig an die eigene Nase packen, unterstützen und gemeinsam agieren! Beschimpfungen, Drohungen und Hasstiraden werden keine Veränderung hervorrufen, die Energie in andere Projekte zu stecken würde vorantreiben!

Familie

*Werbung* Bilingulalität oder wir sind reisefit!

Manchmal ärgere ich mich tatsächlich darüber, dass wir unsere Kinder nicht bilingual erzogen haben.

Mein Mann spricht wirklich sehr gut Englisch und aufgrund unserer zahlreichen USA Reisen würde ich inzwischen von mir auch behaupten, dass ich doch recht fit in der englischen Sprache bin.

Allerdings bedeutet eine bilinguale Erziehung auch wirklich das ein Elternteil konsequent die zu erlerndende Sprache mit dem Kind spricht und der Aufwand dessen war uns irgendwie zu groß.

Allerdings haben wir gerade bei unserem Sohn sehr früh bemerken können, dass er völlig spracheninteressiert ist. Tatsächlich hat er in den Urlauben unwahrscheinlich schnell aufgefasst, verstanden, sich erklären lassen und tatsächlich dann auch selbst gesprochen.

Kinder lernen spielerisch so schnell und jedes neue Wort bereitet Freude. Und Sprachen zu erlernen eröffnet Menschen, so denke ich, Horizonte.

Vtech hat diesbezüglich ein tolles Produkt auf den Markt gebracht, welches wir testen durften.

Für unsere Reisen sind die Kinder nun perfekt gerüstet, denn das 100 Wörterbuch bringt den Kindern innerhalb von 12 Themenbereichen sinnvolles und einfaches Vokabular bei. Das Buch führt die Kinder mit drei verschiedenen Spielmodi durch 12 Seiten die kindgerecht gestaltet sind und Lerneifer und die Spielfreude der Kinder allein schon optisch unterstützen.

Zudem lieben meine Kinder die typischen Sounds des Vtechspielzeugs und legen das Wörterbuch allein deshalb schon gar nicht mehr aus der Hand – für die Eltern ist es vielleicht gut zu wissen das die Lautstärke des Buchs per Regler in zwei Stufen optimal dosiert werden kann:)

Die Kinder werden spielerisch aufgefordert etwa Gegenstände auf Englisch oder Deutsch zu suchen oder ihnen werden die Begriffe nach dem Antippen der einzelnen Objekte genannt.

Wir sind begeistert und lernen jetzt mit viel Freude Englischvokabeln. Auch ich, denn als meine Tochter gestern eine „napkin“ beim Abendessen von mir verlangte stellte ich fest, alle Vokabeln kenne ich ganz sicher nicht 🙂

Dieser Post entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der Firma Vtech!

Familie

Das Ding mit der Erziehung!

Als Lehrerin weiß man doch wie es funktioniert. Man hat Pädagogik studiert, kennt die Didaktikexperten alle und ist jeden Tag mit dem Thema Erziehung konfrontiert.

Jepp, stimmt irgendwie. Aber das was wir vor vielen Jahren in der Uni gelernt haben, die Theorien die wir gepaukt haben und die Schaubilder die wir in Vorlesungen veranschaulicht bekommen haben, die kann ich auf eine handvoll meiner Schüler anwenden.

Wir sind unterschiedlich, verdammt unterschiedlich und so wie jeder von uns anders aussieht, so tickt auch jeder auf seine Weise.

Eine Pauschalerziehung ist da meiner Meinung nach völliger Unsinn. Das was ich in der Schule mit meinen Schülern erlebe, ist nicht unbedingt das Verhalten was sie in ihrer Freizeit oder im Zusammensein mit ihren Eltern zeigen.

Manche brauchen den elternfreien Raum um sich zu präsentieren, andere verschüchtert die Institution Schule und wieder andere lernen dort zum ersten Mal das sie nicht in jeder Lebenslage der Bestimmer sind.

Erziehung, Bildung…das sind alles so hochkomplexe Begrifflichkeiten die so viel mehr beinhalten als eine Liste mit Regeln.

Und wenn ihr mich fragt wie ich eigentlich erziehe, dann muss ich ganz klar sagen, dass ich viele, viele Ideale, Ordnungen und Disziplinierungsmaßnahmen komplett verworfen habe.

Einen Menschen groß zu ziehen, das funktioniert für mich in erster Linie mit verdammt viel Liebe, dazu kommt Respekt und eine riesige Ladung Aufmerksamkeit und manchmal gigantisches Durchhaltevermögen.

Wenn ich Menschen respektiere und ihnen meine Aufmerksamkeit schenke, dann brauche ich keine strengen Regeln mehr, dann benötige ich keine Strafen, denn dann werden sie freiwillig mit mir gehen und einen gemeinsamen Weg bestreiten.

Ich weiß ganz viele werden sich jetzt an den Kopf packen und sagen das Kinder nach festen Regeln verlangen, dass Erziehung nur funktioniert, wenn man auch mal härter agiert. Vielleicht ist das euer Weg, nicht aber meiner.

Und jetzt bin ich neugierig. Wie steht ihr zum Thema Erziehung?

Familie

Real life!

Nein, der Blog verschwindet hier auf keinen Fall in der Versenkung, ich habe nur tatsächlich gerade gar keine Zeit ihn mit Inhalt zu füllen.

Unser Urlaub war beendet und binnen Sekunden standen wir mitten im prallen Leben.

Kindergartengruppewechsel, Schulstart und Jobwechsel – alles binnen einer Woche. Ein komplett verändertes Leben in all seinen vorherigen Strukturen. Dazu durch Veränderungen in der Nachbarschaft neue Freundschaften, neue Abenteuer…

Zudem merke ich und genau diese gigantischen Schritte im Hinblick auf die Entwicklung habe ich immer nach unseren Reisen festgestellt, dass die Kinder sich gerade enorm in Richtung erster Selbstständigkeit entwickelt haben. Was nicht immer nur einfach für Mamas ist, auch wenn ich es genial für meine Kinder finde. Aber Mamaherzen sind manchmal nicht so flott wie Entwicklungsschübe…

In den letzten zwei Wochen habe ich abends festgestellt das ich noch immer die Schuhe trage die ich morgens um halb sieben beim Verlassen des Hauses angezogen habe, weil ich nicht dazu kam sie auszuziehen. Zu aufregend war der Alltag und zu beschäftigt war ich damit uns dort irgendwie einzulassen.

Neue Situation lassen einen ja manchmal, wenn man dann nachts im Bett liegt, alte Routinen und Gewohnheiten überdenken und ich muss sagen das ich verdammt stolz auf meine Kinder bin, die im Gegensatz zu mir alles was neu ist als ein spannendes Wagnis sehen. Sie blicken nicht zurück, sondern gehen völlig selbstbewusst und geradlinig ihre neuen Wege. Ich tue mich inzwischen wirklich schwer damit Veränderungen hinzunehmen, weil ich an all dem Altbekannten gehangen habe und auch noch hänge.

Aber vielleicht braucht das Leben manchmal einen Perspektivwechsel und so lasse ich mich darauf ein – muss ich ja.

Und dann ist im Sommer ganz still und leise noch etwas geschehen…

Nicht nur charakterliche Veränderungen haben sich eingeschlichen, auch die Haare sind gewuchert:)

So, nachdem ihr nun vielleicht versteht, warum ich so schreibfaul war, werde ich mir vornehmen in nächster Zeit wieder aktiv zu werden, denn gerade im Hinblick auf die Bereiche Erziehung haben sich durch meinen Jobwechsel auch einige Themen in meinem Kopf angesammelt über die ich dringend schreiben möchte!