Familie

Du kannst! Momlife unplugged!

Als ich Studentin war, da fand ich mein Leben manchmal ordentlich anstrengend. Morgens um 10Uhr begann die erste Vorlesung. Bis 16Ihr Uni, danach ging es zum Kellnerjob bis spät in den Abend hinein und oft gab ea zwischendurch noch einen Stop zwischen Uni und Job im Fitnesstudio oder dem Schwimmbad. Und dann diese Partys an den Wochenenden und ich meine Mittwoch war auch immer so ein Partytag…

Der Kellnerjob war körperlich anstrengend, da ich ordentliche Strecken zu laufen hatte, aber oft konnte man sich auch während der Arbeit nett unterhalten.

Im Grunde waren alle Aufgaben des Tages nur für mich und mein persönliches Vorankommen und Wohlbefinden.

Meine heutigen Tage sehen anders aus. Es ist kurz nach 22Uhr und ich war heute zum zweiten Mal auf der Toilette – ich verschone euch vor Klostorys, aber zuvor war irgendwie keine Zeit!

Arbeit, dazwischen Korrekturen in der Pause, Konferenz, Kinder abholen, ganz schnell Essen zubereiten,dann Besuch mit zeitweise 8Kindern in Haus und Garten, danach „Kernsanierung“, Abendrituale und Klassenarbeitenkorrekturen.

Im Schnellformat habe ich gerade Emails im Hinblick auf den Blog beantwortet und mit Blick auf die Uhr festgestellt, dass der Tag quasi vorbei ist.

Hätte mir früher jemand von diesen Tagesabläufen berichtet, so hätte ich abgewunken und gesagt das mir das zu viel wäre. Ich sowas nicht kann und ich mehr Zeit für mich bräuchte.

Und jetzt, jetzt wünsche ich mir manchmal zwischendurch Ruheoasemomente, aber tatsächlich stimmt es mich zufrieden allroundermäßig alle gesteckten Ziele für den Tag geschafft zu haben, nur die Sportlichkeit, die hätte ich gerne von früher zurück, denn Schultreppen erklimmen und hinter Kindern herhechten formt keinen Sixpack:)

Für heute reichen alle die offenen Tabs in meinem Kopf und morgen, da geht es ganz früh am Morgen wieder los. Und irgendwie kann man so viel mehr als man früher gedacht hat:)

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