Familie

Dankbarkeit

Wenn ich eins aus den letzten Monaten wirklich gelernt habe, dann ist es dankbar zu sein!

In den letzten Tagen ist mir genau das sehr plötzlich unwahrscheinlich bewusst geworden.

Vielleicht ist es der sich anbahnende Frühling, vielleicht ist es ein Teil eines Verarbeitungsprozesses?

Wenn ich morgens aufstehe, dann stehe ich zur Zeit wirklich mit dem Gedanken auf, dankbar darüber zu sein, dass ich top fit bin und arbeiten gehen darf.

Auch wenn wir an manchen Tagen schon einige Termine haben, so habe ich jetzt das Gefühl das wir unser Leben gewissermaßen entschleunigt haben.
Wenn wir an den Lavendelbüscheln in unserem Garten riechen wollen, müssen wir stehen bleiben, einatmen und ausatmen!

Unsere Gedanken und vielleicht auch den überfüllten Terminkalender zu minimieren, ist ein Geschenk an uns selbst. Und wenn wir ehrlich sind, dann sind wir dadurch ganz sicherlich nicht weniger produktiv. Im Gegenteil! Erledigungen laufen viel effektiver ab, wenn wir uns einfach Zeit lassen.

Ich habe den Kindern einen Bastelwagen erstellt, viele verschieden Möglichkeiten auf einem kleinen Wagen als Anreiz gesetzt, Ideen zu entwickeln und ich stelle inzwischen täglich fest, Kreativität und Inspiration finden uns meist in Atempausen. Über Stunden wird hier an machen Tagen geklebt, beglitzert, geschnibbelt…

Die Kinder und ich genießen die Nachmittage in vollen Zügen miteinander, freuen uns auf den Papa am Abend, lachen, futtern eine dicke Kugel Eis und verbringen Zeit mit Menschen die wir gerne mögen.

Oft lassen wir unliebsame Tätigkeiten einfach mal liegen und beschäftigen uns mit wirklich wichtigen Sachen: Katzen streicheln, Bücher ansehen, Fütterung einer flauschigen Hummel, mit Oma reden oder auf der Couch eine coole Tanzperformance einstudieren.
Dank­bar­ zu sein bedeutet für mich nicht, alle nega­ti­ven oder belastenden Gefühle zu ver­drän­gen, son­dern nur den Blick für die Dinge zu schär­fen, die echt gut funk­tio­nie­ren oder die uns für den jeweiligen Moment glücklich stimmen.

Von heute auf morgen kann sich dieses kleine Leben ändern, es ist nie zu spät sich genau das klar zu machen, ganz sicherlich nie zu früh, vermutlich ist es genau jetzt und das sollte einem bewusst sein!

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