Familie

Medizin

Als ich Kind war bin ich mit meiner Mama zum Arzt gefahren wenn ich krank war. Ich habe Medikamente bekommen und sie haben geholfen.

Durch eine lange Krankheitsgeschichte meiner Mutter habe ich von jeher immer mitbekommen, auch wenn ich es früher gar nicht richtig verstehen konnte, dass Ärzte leider nicht immer die Wahrheit sprechen.

Ich unterstelle niemandem eine Absicht dabei, definitiv nicht, aber Diagnosen sind verdammt schnell ausgesprochen und Skalpelle gewetzt. Mir steht es nicht zu das Gesundheitssystem in Frage zu stellen, ich spreche lediglich von unseren Erlebnissen, aber ich glaube das viele Entscheidungen schlichtweg falsch getroffen werden und die Abrechnung in den Fokus rückt, nicht der Mensch der hinter einer Erkrankung steckt.

Im letzten Jahr habe ich mehrfach von Lillys Knoten am Hals berichtet, von unterschiedlichen Diagnosen und von verdammt viel Angst die sowas hervorruft. Angst bei einem kleinen Kind und Angst bei Eltern und Angehörigen. Lapidar hingeworfene Vermutungen verunsichern und schüren Sorgen.

Beginnt man zu hinterfragen, sich einzulesen und Ahnung zu entwickeln, so wird man unbequem.

Unbequeme Patienten sind anstrengende Patienten und die will man lieber schnell los werden, denn sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit zu entlarven wäre peinlich.

Ich mag nicht ins Detail gehen, ich möchte euch und besonders Eltern, die für das Wohl ihrer Kinder verantwortlich sind, aktivieren und bitten zu hinterfragen.

Nehmt keine Arztmeinungen ungefiltert hin, wenn ihr ein komisches Gefühl habt. Fragt weiter, lasst euch Zusammenhänge genau erklären, gegebenenfalls von Freunden die Ahnung haben und lasst nicht locker.

Es gibt Urinstinkte und auf diese sollte man immer vertrauen!

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