Familie

DIY Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!

Irgendwie habe ich in den letzten Jahren Freude daran bekommen, kleine Geschenke für Weihnachten selbst zu machen. Ich kann weder nähen, noch stricken und auch tolle Gerichte zaubern liegt mir nicht.

Was ich aber mit Freude mache, denn es gelingt einfach, sind kleine Nettigkeiten mit meiner Küchenmaschine.

Heute kam ich spontan auf die Idee Badebomben entstehen zu lassen. Ich googelte mich durch verschiedene Anleitungen und stellte fest, das geht wirklich einfach.

Falls ihr auch duftig-kreativ sein möchtet, folgende Produkte braucht ihr:

100g Kokosbutter

400g Natron

160g Zitronensäure

65g Speisestaerke

getrocknete Blüten oder wie bei mir Tee und Glitzer

Körperoel

Wer keine Küchenmaschine zur Hand hat, kein Problem. Ihr könnt die Zutaten auch problemlos mit der Hand kneten, dann duftet ihr toll!

Stellt die Zutaten zusammen und gebt nach belieben Öl und die getrockneten Früchte/Blütenblaetter hinzu. Auch bei dem Lebensmittelglitzer könnt ihr frei nach Lust und Laune walten – denkt nur daran, dass der Glitzer hinterher vermutlich problematisch in einer Badewanne werden kann:)

Wenn ihr die Zutaten geknetet habt, dann fühlt sich die optimale Konsistenz an, wie Sand im Kinder sandkasten. Meine „Bomben“ sind Sterne geworden, denn ich fand es ordentlicher und schöner eine nette Form zu haben.

Wenn ihr eure Sterne oder Kugeln geformt habt, dann beginnt die Wartezeit, denn die duftigen Geschenke benötigen etwa 48h um wirklich trocken zu werden.

Meine Sternform kennt ihr übrigens von unseren Zimtsternen, ihr bekommt sie bei Weltbild. Die Silikon Form bietet sich perfekt an, denn so zerstört ihr die Badegeschenke nach der Trocknung beim Herauslösen nicht.

Nicht nur Badesterne sind eben bei mir entstanden, auch Badesalz lässt sich in wenigen Minuten erstellen und ist ein schönes Geschenk.

Ihr nutzt dafür grobes Meersalz, Mandel-oder Kokosöl, einen Klecks Lebensmittelfarbe und Vanillearoma, optional auch noch etwas Kokosbutter, das macht die Haut besonders weich.

Viel Spaß bei der Zubereitung 🙂

Dieser Blogpost beinhaltet unbezahlte Werbung!

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*Werbung* Ein Hauch von Gemütlichkeit!

Nach all den Dingen die hier in den letzten Monaten geschehen sind, war uns irgendwie bisher so ganz und gar nicht weihnachtlich zumute.

Bis, ja bis ein großes Paket von Weltbild uns erreichte. Mit den Kindern zusammen packte ich dieses aus und uns war sofort klar, wir müssen in den Supermarkt und wir werden uns ein wenig in Weihnachtsstimmung bringen.

Obwohl es nieselte, packten wir uns ein und starteten den Mehl, Mandel, Puderzucker und alles was man für die Weihnachtsbäckerei benötigt Einkauf.

Zuhause angekommen beschlossen wir, die Bautrockner müssen jetzt mal eine Stunde Pause machen und werden von Rolf Zukowskis Weihnachtsbäckerei abgelöst.

Weltbild hat uns ein geniales Paket zugesendet, in welchem sich wirklich alles für das große Keksebacken befand.

So mixten wir Teig, den wir (das mache ich sonst nie und deshalb gelingt mir auch nie etwas), akkurat wogen.

Rollten, mehlten und testeten die verschiedenen Backformen aus.

Natürlich gehört dazu, dass man auch abschmeckt, was man da eigentlich zubereitet.

Schon mach kurzer Zeit roch unsere untere Etage endlich nicht mehr nach Baustaub, sondern weihnachtliche Zimtsterndüfte und schokoladige Schneesterne gaben uns zum ersten Mal in diesem Jahr das Gefühl, dass Weihnachten naht.

Da wir unwahrscheinlich viele Plätzchen zubereitet hatten, beschlossen wir, dass sie der Oma sicherlich gut tun würden. Dazu suchten wir die am besten gelungenen Zimtsterne heraus und legten sie in die neuen Keksgläser, damit sie auch einige Zeit haltbar bleiben.

Gestern kam Noah auf die Idee, dass wir in den nächsten Tagen mehr von den großen Keksen backen können, sie toll verzieren und in Folie verpacken können und so den Erzieherinnen im Kindergarten eine kleine, persönliche Freude zu machen. Das klingt für mich nach einer ganz tollen Idee!

Die Kinder lieben die großen Formen, weil man in kürzester Zeit unwahrscheinlich tolle Ergebnisse hat und ich bin total begeistert von den Silikonmatten für Zimtsterne. Einfüllen, Deckelmatte drauf – perfekte Sterne.

Wenn euch nun das Wasser im Mund zusammen läuft und ihr den tollen Geruch erahnt, dann schaut doch mal auf der Seite von Weltbild nach, denn dort gibt es neben unseren tollen Produkten noch viele weitere im Angebot!

Unbezahlte Werbung in Zusammenarbeit mit www.weltbild.de

Familie

Auf der Stelle stehen!

Kennt ihr Phasen im Leben in denen so unfassbar viel geschieht und man doch das Gefühl hat auf der Stelle zu stehen und keinen Zentimeter mehr weiter zu kommen?

So ist es hier gerade.

Unbeschreiblich viel Traurigkeit, die dich eigentlich dazu veranlassen wollen würde mit der Decke über dem Kopf im Bett zu liegen. Gar nichts mehr tun!

Geht aber nicht, denn da sind all diese anderen kleinen oder auch großen Dinge, die ununterbrochen verlangen das man agiert. Parat steht und anpacken muss. Da ist eine Familie die dich braucht!

Ich glaube der miese Wasserrohrbruch auf zwei Etagen in unserem Haus, so unbeschreiblich nervig er ist, kam doch irgendwie im passenden Moment.

Statt sich zu verstecken, muss man anpacken. Dreck wegmachen, Lautstärke ertragen. Laufen, Tragen und reden, auch wenn man gerade am liebsten nur schweigen möchte. Aber wisst ihr was dabei ganz heimlich still und leise passiert?

Man wächst als Familie noch enger zusammen.Wir unterstützen uns in allem, genießen die Momente in denen wir die ollen Trocknungsgeräte einfach mal auslassen und miteinander reden können.

Ich bin heilfroh wenn ich meiner Mama mit simplen Botengängen irgendwie helfen kann, denn auch wenn man selbst groß ist, so braucht man seine Mama, will für sie da sein und ihr helfen.

Was wären wir ohne einander?!

Und wenn die anderen Blogs hier gerade überfüllt mit weihnachtlichen Botschaften sind, so habe ich in diesem Jahr nur eine:

Seid füreinander da! Immer!

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Schlimmer geht immer…

Während die einen Raum für Raum in weihnachtliche Zauberlandschaften verwandeln, es überall nach Zimt, Vanille und Bratäpfeln duftet und Rolf Zuckowskis Weihnachtsbäckerei in Dauerschleife nicht mehr wegzudenken ist, schreien wir uns über 3 Entfeuchtungsgeräte hinweg kurze Sätze zu. Wir putzen, wischen, entstauben, versuchen zu retten und unsere Ohren rauschen, sobald wir das Haus verlassen und das Dauerföhngeräusch in Endlosschleife endlich weg ist.

Eine der wirklich unbrauchbarsten Sachen sowohl in der Adventszeit, als auch sonst irgendwann, ist wohl ein Wasserrohrbruch. Und wer durfte in der Nacht von Freitag auf Samstag vom Flur in die Küche und das Wohnzimmer schwimmen und die Wildwasserrutsche in den Keller nehmen? Wir und unsere Katzen, die aufgrund ihrer spanischen Herkunft Wasser scheinbar ganz toll finden. Womit sie hier gerade die Einzigen sind.

Für dieses Jahr haben wir zu Weihnachten keine Reise geplant, wollten die Adventszeit tatsächlich mal etwas traditioneller angehen lassen, statt Weihnachtskugeln und Tannengeruch ziert unsere Räume nun der Kondenstrockner.

Statt Elfenhaar und Sternenglanz gibt es aufgeschlagene Fliesen, Lautstärke und verdammt viel Dreck.

Es ärgert mich unwahrscheinlich das wir nie einfach Ruhe haben können, dass ich das Gefühl habe, dass nur bei uns immer solche Dinge passieren – was natürlich Quatsch ist.

Es sind einige Dinge kaputt gegangen, es war und wird viel Arbeit sein, alles wieder in den Ursprungszustand zu versetzen, aber seit Tagen läuft mir der Satz des Mitarbeiters der Trocknungsfirma nach, denn er sagte nachdem ich verzweifelt versuchte meine Lielingsschuhe zu säubern und von einer Katastrophe sprach „Eine Katastrophe wäre es, wenn euch etwas passiert wäre. Hier gibt es um Wasser, Dreck und materielle Dinge und die können wir alle ersetzen!“.

Und auch wenn ich gerade gestresst von der ganzen Situation bin, so hat er doch vollkommen recht!

Nun verbringen wir einfach mehr Zeit in unseren anderen Etagen (die wir zum Glück haben) und sind unwahrscheinlich dankbar für all die wahren Freunde, die uns bedingungslos sofort Hilfe angeboten haben! Und wenn man die ganze Situation so sieht, dann hatten wir doch irgendwie Glück im Unglück und wissen auf wen wir zählen können – das ist dann doch schon wieder irgendwie weihnachtlich, oder?