Familie

Schlimmer geht immer…

Während die einen Raum für Raum in weihnachtliche Zauberlandschaften verwandeln, es überall nach Zimt, Vanille und Bratäpfeln duftet und Rolf Zuckowskis Weihnachtsbäckerei in Dauerschleife nicht mehr wegzudenken ist, schreien wir uns über 3 Entfeuchtungsgeräte hinweg kurze Sätze zu. Wir putzen, wischen, entstauben, versuchen zu retten und unsere Ohren rauschen, sobald wir das Haus verlassen und das Dauerföhngeräusch in Endlosschleife endlich weg ist.

Eine der wirklich unbrauchbarsten Sachen sowohl in der Adventszeit, als auch sonst irgendwann, ist wohl ein Wasserrohrbruch. Und wer durfte in der Nacht von Freitag auf Samstag vom Flur in die Küche und das Wohnzimmer schwimmen und die Wildwasserrutsche in den Keller nehmen? Wir und unsere Katzen, die aufgrund ihrer spanischen Herkunft Wasser scheinbar ganz toll finden. Womit sie hier gerade die Einzigen sind.

Für dieses Jahr haben wir zu Weihnachten keine Reise geplant, wollten die Adventszeit tatsächlich mal etwas traditioneller angehen lassen, statt Weihnachtskugeln und Tannengeruch ziert unsere Räume nun der Kondenstrockner.

Statt Elfenhaar und Sternenglanz gibt es aufgeschlagene Fliesen, Lautstärke und verdammt viel Dreck.

Es ärgert mich unwahrscheinlich das wir nie einfach Ruhe haben können, dass ich das Gefühl habe, dass nur bei uns immer solche Dinge passieren – was natürlich Quatsch ist.

Es sind einige Dinge kaputt gegangen, es war und wird viel Arbeit sein, alles wieder in den Ursprungszustand zu versetzen, aber seit Tagen läuft mir der Satz des Mitarbeiters der Trocknungsfirma nach, denn er sagte nachdem ich verzweifelt versuchte meine Lielingsschuhe zu säubern und von einer Katastrophe sprach „Eine Katastrophe wäre es, wenn euch etwas passiert wäre. Hier gibt es um Wasser, Dreck und materielle Dinge und die können wir alle ersetzen!“.

Und auch wenn ich gerade gestresst von der ganzen Situation bin, so hat er doch vollkommen recht!

Nun verbringen wir einfach mehr Zeit in unseren anderen Etagen (die wir zum Glück haben) und sind unwahrscheinlich dankbar für all die wahren Freunde, die uns bedingungslos sofort Hilfe angeboten haben! Und wenn man die ganze Situation so sieht, dann hatten wir doch irgendwie Glück im Unglück und wissen auf wen wir zählen können – das ist dann doch schon wieder irgendwie weihnachtlich, oder?

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