Familie

An Tagen, wie diesen…

Wenn morgens schon die falschen Socken ausgesucht wurden, dann sollte man sich vielleicht überlegen, einfach wieder ins Bett zu gehen. Die Decke über den Kopf und verstecken wäre DIE Lösung für den weiteren Tagesverlauf.

Wagt Mama sich dann doch aus dem Versteck, kann sie nur Fehler machen. Gravierende Fehler!

Eine gewaltige Sünde hier ist es, erst den Sprudel und dann den Schuss Apfelsaft einzugießen und nicht andersherum und wenn man dann das Toastbrot noch quer und nicht längs durchschneidetdann sollte man die Brisanz der Lage erkannt haben.

Egal was kommt, es kann nur schlimm werden.

Heute war schlimmer. Und wisst ihr was? Auch nach einigen Jahren des Mamadaseins knocken mich solche Tage aus.

Dieses Geschrei, die Lautstärke, die Unvernunft, das alles ist rational so wenig zu erklären.

Ich verstehe so gut das Kinder ihre Emotionen nicht immer schon in Worte fassen können, ich begreife wie nervig es sein muss 2,5Jahre alt zu sein, ganz viel zu wollen und es einfach noch nicht zu können. Ich kann absolut nachvollziehen das einen dann der kleinste Funken auf die Palme bringt, aber trotzdem finde ich genau dies unbeschreiblich anstrengend.

Ich habe mich heute so darauf gefreut, den Kindern ein tolles Mittagessen, ganz nach Ihren Wünschen zu präsentieren und was kommt? „Ähhhh… Ich wollte aber eigentlich Fischstäbchen essen!“. Der Nachmittag mit den Kindergartenfreunden sollte Freude bereiten, stattdessen musste gezeigt werden, welches Repertoire an Heul-&Schnodderarien man so drauf hat…

Klein sein ist nicht immer einfach, aber Mama zu sein auch nicht. So unbeschreiblich viel Freude einem das Leben mit den Kindern macht, so aufreibend kann es auch sein. Heute fühlt es sich nach sportlicher Höchstleistung an, obwohl ich mich körperlich kaum bewegt habe.

Und doch ist das Mamaherz immerzu so groß, dass man die Überforderung der Mäuse irgendwie doch versteht. Das schlafende Kind jetzt durch die Babyphonekamera beobachtet und verdammt niedlich findet.

Aber trotzdem und ganz ehrlich, heute Abend genieße ich die Ruhe vollkommen!!

Ein Gedanke zu „An Tagen, wie diesen…“

  1. Das unterschreibe ich direkt!
    Wir haben seit einiger Zeit den Dauergast „Autonomiephase“ zu Besuch und ich muss sagen, der zeigt sich nicht immer von seiner nettesten Seite. Wenn dann auch noch Wachstumsschübe und damit verbundener schlechter Schlaf dazukommt, gebe ich mich geschlagen und zähle bereits morgens die Stunden bis zum Abendbrot. Doch egal, wie anstrengend und nervenaufreibend der Tag war: ich werde nicht müde, meinen kleinen Piraten in den Schlaf zu kuscheln und ihm dabei zu sagen, wie wundervoll er ist.

    Habt es fein,
    Maike

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