Familie

Kinder brauchen Tiere!

In diesem Sommer ist unsere Katze Emmy in den Katzenhimmel gekommen. Schon lange war sie krank und mit 17Jahren auch schon wirklich alt für eine Katze.

Gerade bei mir hat es unwahrscheinlich lange gedauert zu akzeptieren, dass wir sie erlösen lassen müssen, um ihr nicht mehr zu schaden. Wochenlang habe ich diese Entscheidung vor uns hergeschoben, bis zu dem Abend, an dem mein zu dem Zeitpunkt noch vierjähriger Sohn sagte, Mama du musst Emmy gehen lassen…

Nicht ich habe es geschafft dies auszusprechen, sondern er. Und er hatte recht. Egoismus rettet nicht.

In den ersten Wochen war das Thema Katze für mich abgeschlossen. In meinem Kopf und Herzen war ganz klar, sowas kann ich nie wieder.

Und dann, dann kommt man mittags mit den Kindern nach Hause und da wartet keiner mehr auf einen. Die Fußmatte vor der Haustür ist leer. Man setzt sich auf die Couch und keine Katze kommt angekuschelt, in der Küche schneidet man kleine Wurststuecke ab, wie immer – und gibt sie schnell den Kindern, denn da lauert keine Katze mehr. Es fehlt!

Ersetzen kann man nicht. Nie. Aber vielleicht nochmal ganz neu beginnen 🙂

Noah, der genau weiß, wie sehr mir das Geschnurre fehlt, hat mir jetzt immer wieder die EC Karte seiner Kinderkasse in die Hand gedrückt und mir gesagt, ich könne uns doch eine Katze kaufen.

So funktioniert das natürlich nicht, aber unsere Augen und Herzen sind inzwischen wieder weit geöffnet.

Allerdings sind wir auch jetzt zum Glück nicht ganz tierlos, unsere Hasengang genießt gerade ganz besondere Fürsorge.

Ohne Tiere, ohne uns. So haben wir heute locker 1,5Stunden in unserem Hasengehege verbracht.

Ich kann verstehen das manche Menschen die Arbeit scheuen und Angst vor der Verantwortung haben, aber vielleicht weil ich selbst auch immer Haustiere hatte, glaube ich, dass der Umgang mit Tieren wichtig ist.

So lernen sie sich um ein Lebewesen zu kümmern, in guten und in schlechten Zeiten. Sie müssen Einfühlungsvermögen aufbauen, üben sich in Verantwortung und bekommen einen anderen Zugang zur Natur.

Gerade Lilly, die oft eine kleine laute Granate sein kann, ist im Umgang mit Tieren ganz ruhig, feinfühlig und bekommt sie in Kürze alle auf ihre Seite.

Wie steht ihr zu Haustieren? Sind sie wie bei uns geliebte Familienmitglied oder ärgert euch jedes Tierhaar?

Findet ihr das Kindern etwa fehlt, wenn sie ohne Tiere aufwachsen? Auf eure Meinungen bin ich gespannt!

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