Familie

Super Mama

Sport, also zumindest 2Mal pro Woche sollte man als Mama schon Sport treiben, immer gesund essen und frisch kochen sowieso, in die Kindergartenbrotdose bitte immer nur glutenfreilaktoselose Artikel packen und niiiiiemals die ganz, ganz fiesen Sachen mit weißem Zucker dort verstecken.

Arbeiten, klar! Karriere ist wichtig und Emanzipation auch, auf eigenen Beinen stehen, erfolgreich im Job sein. Aber nicht zu viel, eigentlich sollte man auch besser daheim bleiben. Eine gute Mutter ist eine Hausfrauenmutter.

Zeit für sich selbst ist auch ein Nonplusultra, verdammt effektiv auf dem Weg zur SuperMom. Termine bei der Kosmetik, Yoga ist immer gut, Reiki – oh, das erdet, aber auch was mit mehr Power, Klippenspringen etwa. Aber nie zu viel Zeit für sich aufbringen, denn dann geht der Mann unter, denn er muss sich dann schließlich um die Kinder kümmern und das ist unfair, denn er arbeitet und man ist ja nun mal die Mutter.

Ordnung? Wichtig, sehr relevant. Wobei, chaotische Mamas haben glückliche Kinder. Oder wie ging dieser Spruch?

Kleidung. Natürlich dezent, man ist jetzt Mama. Nicht zu kurz, gedeckte Farben, alltagstauglich. Aber nur weil man Mutter ist, darf man doch nicht seine Garderobe vernachlässigen. Stylische Mamas sind coole Mamas.

Ämter sind Trophäenbringer. Nur wer mindestens in einer Pflegschaft oder einem Sportverein aktiv die Mitgliederinteressen vertritt hat den Titel „Super Mama“ verdient. Wobei, man mischt sich doch nicht in die schulischen Belange oder die Entscheidungen im Kindergarten ein…

Was jetzt hier vielleicht ein wenig chaotisch klingt, ist das heillose Chaos was einem als Mama manchmal durch den Kopf geht.

Überall wird einem suggeriert was man machen muss, um die „Mom of the year“ zu sein. Das ändert sich aber ständig und schlagartig. Richtig gut fühlt man sich oft nicht dabei, denn irgendwas macht man für irgendwen immer falsch.

Während dich der eine als kreisenden Helikopter beschreibt, kritisiert der nächste Beobachter deine laissez-faire Haltung.

Wisst ihr was ich in den letzten 5Jahren als Mama gelernt habe?

Das es mir egal ist was andere über mich denken! Der Weg dahin war steinig, verdammt steinig.

Der mediale und auch gesellschaftliche Druck ist gigantisch, aber was diesbezüglich von Müttern verlangt wird ist schlichtweg utopisch.

Passt du drei Wochen nach der Geburt nicht in deine alte Jeans, so kannst du es mit der Kindererziehung sowieso vergessen, denn du wirst keineswegs mehr die perfekte Mama sein.

Und wisst ihr was? Kein Kind auf dieser Welt möchte eine Katalogmama haben. Mamas müssen echt sein, liebevoll, bockig, resolut, glücklich und für ihre Kinder da sein.

Welches Lebensmodell und welche Jeansweite die Mama dabei lebt und besitzt, wird kein Kind der Welt hinterfragen!

Der eigene Weg, wenn er alle Seiten glücklich stimmt, wird der richtige Weg sein!

2 Gedanken zu „Super Mama“

  1. Hallo liebe Mami 😊,
    Die Mama-Rolle ist wirklich nicht einfach. Jedenfalls man sollte sich nicht unter Druck setzen, eine perfekte Mami zu sein. Mir fällt direkt der Film „Bad moms“ ein, der genau zu deinem Artikel passt 😉. Ich finde es ist vor allem wichtig die Prioritäten zu setzen. Die Zeit ist nicht unendlich, und um Gleichgewicht zu halten, brauchen wir auch eine Auszeit. Jeder soll einen eigenen Weg finden, damit alles funktioniert und damit wir Frauen nicht überstrapaziert sind.
    Liebe Grüße
    http://www.miss-alice.net

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