Familie

Fashionevent in der Beautyklinik!

Gestern war ich on tour…

Unterwegs in einer mir wirklich völlig fremden Welt und genau weil sie so fremd war, war es unwahrscheinlich spannend. Aber von vorne:

Über eine liebe andere Mamabloggerin habe ich eine Einladung zu einer Kindermodenschau der absoluten Luxusklasse in einer Beautyklinik in Düsseldorf bekommen.

Mit einer Freundin zusammen wollte ich das für uns völlig lebensferne Terrain erkunden, doch noch Zuhause stand ich vor einem Problem. Was ziehe ich bloß an?

Ich wählte ein Outfit zwischen stylisch, aber sportlich, denn ich wollte mich nicht verkleiden und stundenlang die Luft anhalten müssen.

Das mein Look hinterher vermutlich nicht einmal ein Viertel der Outfits der anderen Dame gekostet hat, fiel mir vor Ort auf.

Nächstes Problem. Mein tägliches, etwas Makeup, Puder und Wimperntuschegesicht wollte ich dorthin nicht ausführen.

Ich erinnerte mich an die Worte meiner Freundin mit der ich viele, viele Nächte in Clubs und Discos verbracht habe, damals, die immer sagte „Smokey eyes geht immer und denk dran, im Dunkeln muss man es sehen!“!

Ungewohnt mein Gesicht so zu sehen… Kommentar meines Sohnes „Mama, was soll das mit der Farbe überall in deinem Gesicht?“! Aber ich glaube es war anlassentsprechend ganz ok!

Angekommen und keine Ahnung was uns nun erwarten sollte und wir staunten nicht schlecht, als wir die Empfangsdamen und die Ärzte der Praxis sahen. Die Beautypraxis macht ihrem Namen alle Ehre.

Im ersten Schreckensmoment wäre ich am liebsten weggelaufen, da ich mich wirklich komisch zwischen all den perfekten Körpern fühlte.

Allerdings wurden wir sehr freundlich empfangen und hatten keinerzeit das Gefühl nicht erwünscht zu sein.

Die Party füllte sich und von unserem super gelegenen Stehplatz hatten wir einen tollen Blick über das gesamte Geschehen.

Wir führten Gespräche und bestaunen Outfits und Körper. Noch immer rätsel ich darüber, mit wem ich dort verwechselt wurde, denn die Damen waren sich ganz sicher: ich sei nicht nur Mamabloggerin, sondern auch Moderatorin, die hoffentlich bald endlich wieder aktiver ist… Nachdem ich mehrfach erklärte das sie mich wohl verwechseln, beließ ich es dabei und fand es irgendwie ganz witzig.

Wir sahen traumhafte Kindermode an wunderschönen kleinen Models mit szenischer Musik untermalt und bestaunten die top Location.

Nachdem ich meine alkoholfreien Szenedrinks geleert, den Algensalat verschmäht habe und die Modenschau beendet war, sehnte ich mich allerdings irgendwie nach etwas ganz anderem.

Das ist nicht meine Welt, auch wenn ich sie für einige Stunden spannend finde, aber mein Herz braucht kein Chanel, Lagerfeld und Furla, mein Herz braucht Chaos, eine gemütliche Hose und das laute Lachen meines Mannes und meiner Kinder, denn das ist echt:)

So machten wir uns zurück auf den Weg nach Hause. Es war ein spannendes Event, wir haben sehr nette Menschen kennen lernen dürfen und heute Abend teste ich die Proben aus meiner Goodiebag:)

Familie

Super Mama

Sport, also zumindest 2Mal pro Woche sollte man als Mama schon Sport treiben, immer gesund essen und frisch kochen sowieso, in die Kindergartenbrotdose bitte immer nur glutenfreilaktoselose Artikel packen und niiiiiemals die ganz, ganz fiesen Sachen mit weißem Zucker dort verstecken.

Arbeiten, klar! Karriere ist wichtig und Emanzipation auch, auf eigenen Beinen stehen, erfolgreich im Job sein. Aber nicht zu viel, eigentlich sollte man auch besser daheim bleiben. Eine gute Mutter ist eine Hausfrauenmutter.

Zeit für sich selbst ist auch ein Nonplusultra, verdammt effektiv auf dem Weg zur SuperMom. Termine bei der Kosmetik, Yoga ist immer gut, Reiki – oh, das erdet, aber auch was mit mehr Power, Klippenspringen etwa. Aber nie zu viel Zeit für sich aufbringen, denn dann geht der Mann unter, denn er muss sich dann schließlich um die Kinder kümmern und das ist unfair, denn er arbeitet und man ist ja nun mal die Mutter.

Ordnung? Wichtig, sehr relevant. Wobei, chaotische Mamas haben glückliche Kinder. Oder wie ging dieser Spruch?

Kleidung. Natürlich dezent, man ist jetzt Mama. Nicht zu kurz, gedeckte Farben, alltagstauglich. Aber nur weil man Mutter ist, darf man doch nicht seine Garderobe vernachlässigen. Stylische Mamas sind coole Mamas.

Ämter sind Trophäenbringer. Nur wer mindestens in einer Pflegschaft oder einem Sportverein aktiv die Mitgliederinteressen vertritt hat den Titel „Super Mama“ verdient. Wobei, man mischt sich doch nicht in die schulischen Belange oder die Entscheidungen im Kindergarten ein…

Was jetzt hier vielleicht ein wenig chaotisch klingt, ist das heillose Chaos was einem als Mama manchmal durch den Kopf geht.

Überall wird einem suggeriert was man machen muss, um die „Mom of the year“ zu sein. Das ändert sich aber ständig und schlagartig. Richtig gut fühlt man sich oft nicht dabei, denn irgendwas macht man für irgendwen immer falsch.

Während dich der eine als kreisenden Helikopter beschreibt, kritisiert der nächste Beobachter deine laissez-faire Haltung.

Wisst ihr was ich in den letzten 5Jahren als Mama gelernt habe?

Das es mir egal ist was andere über mich denken! Der Weg dahin war steinig, verdammt steinig.

Der mediale und auch gesellschaftliche Druck ist gigantisch, aber was diesbezüglich von Müttern verlangt wird ist schlichtweg utopisch.

Passt du drei Wochen nach der Geburt nicht in deine alte Jeans, so kannst du es mit der Kindererziehung sowieso vergessen, denn du wirst keineswegs mehr die perfekte Mama sein.

Und wisst ihr was? Kein Kind auf dieser Welt möchte eine Katalogmama haben. Mamas müssen echt sein, liebevoll, bockig, resolut, glücklich und für ihre Kinder da sein.

Welches Lebensmodell und welche Jeansweite die Mama dabei lebt und besitzt, wird kein Kind der Welt hinterfragen!

Der eigene Weg, wenn er alle Seiten glücklich stimmt, wird der richtige Weg sein!

Familie

Rollentausch

Ich erinnere mich noch zu gut an die Zeiten in denen mein Mann alles, wirklich alles auf der Welt hätte machen können, nur Mama war gefragt. Gerade bei Noah waren die ersten anderthalb Jahre diesbezüglich wirklich extrem.

Manchmal war ich schon fast sauer, denn an manchen Tagen hatte ich das Gefühl, nicht einen einzigen Schritt alleine machen zu können. Auch wenn ich es wunderschön fand so gebraucht zu werden, so fehlte mir manchmal tatsächlich die Luft um klare Gedanken fassen zu können, um zu atmen und Kraft zu tanken.

Im Nachhinein weiß ich, Noah war natürlich sehr mamabezogen, das Stillen hat uns stark miteinander verbunden, aber ich habe auch ordentlich geklammert. Ich war voller Sorgen und Ängste, Panik etwas falsch zu machen und tatsächlich eine um mein Kind kreisende Helikoptermama. Wie soll ein Kleinkind dann begreifen, wann Mama mal Zeit für sich braucht…

Aber die Zeit lässt einen routinierter werden, erfahrener und ich konnte los lassen, auch wenn es erst sehr schwer war.

Zur Zeit hat mein Mann gerade jobwechselbedingt einige Wochen frei. Daraus resultierend und da ich einige Termine habe, verbringt er viel Zeit mit den Kindern. Er übernimmt Aufgaben die ich sonst fast immer alleine erfüllt habe, wie das Abholen der Kinder vom Kindergarten, die Nachmittagsgestaltung, miteinander essen…

Vorgestern haben wir die Abholung vom Kindergarten mittags zusammen geschafft und Noah sah uns bereits von weitem.

Er rannte los, rannte und rannte. Ich spannte meine Arme weit auf, damit er hineinspringen konnte. Wie immer, doch während er rannte sah ich schon, dass seine Augen den Papa fixierten und er sprang ihm freudig quietschend in die Arme.

Irgendwie war das ein verdammt komisches Gefühl. Ich schwebte ein wenig zwischen Enttäuschung und Traurigkeit und dann plötzlich war da ein ganz anderer Gedanke!

Wie unwahrscheinlich toll ist es doch eigentlich, dass wir es als Team geschafft haben, dass wir plötzlich nicht mehr unterschiedlich behandelt werden, dass wir alle gelernt haben auch mal loszulassen, um Gunst zu kämpfen und gemeinsam alles erreichen können.

Noah ist diese Woche fünf Jahre alt geworden und ich glaube in diesen fünf Jahren habe ich mehr gelernt als in allen anderen Jahren zuvor. Und wisst ihr was? Ich möchte nicht eine einzige Sekunde davon missen!

Familie

Kinotag – Mediennutzung

Generell bin ich der Typ Mama, der sagt, dass Verbote kontraproduktiv sind. Dinge die man strikt nicht erlaubt, haben einen gewissen Reiz.

Verbiete ich beispielsweise den Verzehr von Süßigkeiten komplett, so kann ich davon ausgehen, dass man mich spätestens bei einem Kindergeburtstag von Freunden nach zwei Stunden anruft, weil mein Kind nach dem Genuss von 5Muffins und 47 Gummibärchen, sowie 2 dicken Stücken Benjamin Blümchen Torte mit einem Eimer würgend auf mich wartet (ich habe das so erlebt…).

Natürlich gibt es Sachen über die ich nicht diskutiere und die ich völlig ablehne. Meine Kinder dürfen zum Beispiel keine Cola trinken, ob light oder sonstwas, es gibt keine Schluck davon, wenn sie nicht ein gewisses Alter erreicht haben.

Süßigkeiten dürfen sie allerdings schon essen. Nicht in Mengen und auch nicht alles, aber wir erlauben es.

So ging es uns auch einige Zeit mit dem Konsum von Medien. Unser Gedanke war, wenn wir kontrollieren was die Kinder gucken und sie dabei nie alleine sind, dann ist es ab und an ok.

Jetzt war es im Sommer unwahrscheinlich warm, die Kinder waren oft tagsüber lieber drinnen als draußen und der Feuerwehrmann Sam hatte plötzlich eine gigantische Anziehungskraft auf sie. Ständig wollten sie Fernsehen schauen und forderten es regelrecht ein.

Ich fand selbst, daß ich der Sache zu oft eingewilligt habe, sei es aus Bequemlichkeit der Diskussion aus dem Weg zu gehen oder weil ich einfach den Haushalt machen wollte.

Das kann und soll so nicht sein.

Wenn es bei uns Veränderungen gibt, dann immer Knall auf Fall und komplett. So beschlossen wir den Kindern zu erklären, dass wir das Fernsehverhalten so nicht mehr möchten und sagten ihnen, dass der Fernseher aus bleibt (Tablets sowieso).

Vorab stellten wir uns auf ein kleines Drama ein.

Und wie ist es immer mit Kindern? Ganz anders als man denkt!

Für beide Kinder war sofort klar, dass wir bei unserer Meinung bleiben und das Thema TV war vergessen.

Unsere einzige Ausnahme nach zwei fernsehfreien Wochen ist nun ein Kinoabend am Freitag. So gab es heute Popcorn und Chips, die Minions und eine gemütliche Zeit zu viert!

Das gemeinsame Schauen soll ein Highlight sein und nicht der Alltag!

Unser Wohnzimmer und die Kinderzimmer sehen tagtäglich noch viel wilder aus als sowieso schon, aber das ist egal und wir sind schließlich absolute Aufräumprofis, aber die Kinder spielen. Sie beschäftigen sich ganz toll und ihre Fantasie ist gigantisch groß, ganz ohne blöde Beschallung!

Familie

*Werbung* Blogbattle Forum Mülheim

Schon vor einiger Zeit habe ich euch von meiner Teilnahme am Blogbattle berichtet. Heute war der erste große Tag für mich, denn ich war eingeladen zum „Battle“.

Ehrlich gesagt war ich am Nachmittag nicht nur etwas aufgeregt, ich war super nervös, denn ich hatte keinerlei Ahnung was wohl auf mich zukam. „Battle“ klang so nach Kampfansage:)

Aber jegliche Aufregung war unbegründet, denn ich wurde sofort von einem sehr netten und stylischen Team begrüßt und bekam ein Briefing.

Mit einigen anderen Bloggern aus der Umgebung starteten wir los in das Abenteuer Styling im Forum. Mit einem eignen Model (Was hat sie traumhaft lange Beine!) und einem persönlichen Assistenten galt es innerhalb von 90Minuten dem Model einen Look, meinen Look, auszusuchen.

In allen teilnehmenden Läden durfte ich nicht mehr als drei Artikel kaufen und ein Budget von 300€ pro Geschäft nicht übersteigen. Insgesamt sollte ich maximal zehn verschiedene Produkte kaufen.

Für mich Sparfuchs war das Budget ordentlich riesig und die Zeitvorgabe super gut machbar.

Nachdem ich sofort einen Frisörtermin für mein Model organisiert hatte und Blumendeko für die Haare in Windeseile aussuchte, kam der Hauptteil der Challenge.

Das Outfit! Wir rannten recht zielstrebig durch die von mir ausgewählten Shops, denn dort kenne ich mich wirklich gut aus und hatten schließlich als Erste im Battle das Outfit zusammengestellt.

Abschließend ging es dann zum Shooting des Models – was die Besucher der Mülheimer Innenstadt durchaus spannend fanden…

In den nächsten Tagen werdet ihr all die ausgewählten Outfits der Blogger des Forums auf deren Seiten in den sozialen Netzwerken bestaunen können.

Genau hier brauche ich eure Unterstützung! Votet für meinen Look und unterstützt mich dabei in die Endrunde des Bloggerbattles zu kommen!

Das ist mein ausgesuchter Look!

Ganz bewusst habe ich ein Outfit gewählt, was ich selbst liebend gerne tragen würde und habe es mit einem wunderschönen, herbstlichen Haarstyling komplettiert.

Man guckt ja schon ein wenig was die „Gegner“ machen und ich glaube ich hebe mich ein wenig ab, weil mein Look alltagstauglich und trotzdem stylisch und schick, aber nicht fancy und abgedreht ist.

Gefällt euch das Outfit auch so gut wie mir? Dann vergesst in den nächsten Tagen nicht für mich abzustimmen, sobald dies möglich ist, informiere ich euch und bis dahin, guckt doch selbst einmal im Forum in Mülheim vorbei, denn ihr findet dort für jeden Anlass eine riesige Auswahl unterschiedlichster Produkte!