Familie

*Werbung* Dosendeckelschwund ist der neue Sockenfraß!

Kennt ihr das auch – das neue Kindergartenjahr beginnt und ihr bereitet das erste Mitnahmeessen vor, wollt es in die Butterbrotdose packen und der Deckel ist weg. Wenn er da ist, dann hat sich die Dose so verzogen, dass der Deckel plötzlich nicht mehr passt oder die Dose sieht irgendwie oll aus. Ich hatte auch schon Dosen die einfach gemüffelt haben oder etwa von der roten Paprika die ich oft einpacke, verfärbt waren.

Toll ist es auch, wenn ihr mittags die Dosen aus den Kindergartentaschen holt und ihr packt in einen zähflüssigen Matschesaft, die Obstdose ist ausgelaufen.

Wirklich gute Dosen zu finden, finde ich schwierig. Die schlechten Varianten werden einem in allen Discountern hintergeworfen, machen meiner Erfahrung nach aber wirklich keinen Sinn.

Netterweise dürfen wir ganz tolle Brotdosen testen.

Die Safesnacker sehen nicht nur schick aus, sie sind auch durchdacht. Sie besitzen einen Clipverschluss für einfaches Öffnen auch für kleine Hände und man kann sie ganz einfach reinigen. Zudem verhindert die Silikondichtung des Deckels das fiese Auslaufen. Da sie spülmaschinenfest sind, kann man davon ausgehen, dass sie auch wirklich perfekt sauber werden. Außerdem sind sie, was ich gerade im Hinblick auf all die Dinge, die uns sowieso schon umgeben, sehr wichtig finde, BPA-frei, bleifrei und PVC-frei.

In den nächsten Monaten werden wir die Dosen auf Herz und Nieren getestet. Wenn ihr auch auf der Suche nach einer geeigneten Futtertransportvariante seid, dann schaut doch mal auf der Homepage von www.pamper24.de vorbei, dort gibt es neben den Dosen auch viele andere tolle Produkte!

Die Firma Pamper24.de hat uns freundlicherweise die Dosen kostenfrei und unbezahlt zur Verfügung gestellt.

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Ihr macht das Leben bunt!

Mal, ganz selten kommt es vor, dass eines der Kinder morgens noch unausgeschlafen und muffelig ist, aber an fast allen anderen Tagen strahlen mich morgens schon vier glückliche, blaue Augen an. Im Moment des Erwachens sind sie schon ganz wild auf ihre Spiele.

Um 7Uhr ist unser Wohnzimmer bereits ein Puppenbistro mit integriertem Eiscafebereich und der Pizzeriatheke. Infrastrukturell perfekt erschlossen, denn unzählige Autos sausen mit wilden Slaloms hindurch.

Während der eine dazwischen den Handstand perfektioniert, zaubert die andere ihren Puppen ein blaulastiges, aber durchaus gekonntes Makeup.

Und wisst ihr was? Es ist perfekt so wie es ist.

Unser Wohnzimmer ist unser Wohnmittelpunkt und darf auch so aussehen. Spätestens am Abend räumen wir gemeinsam auf und alles sieht wieder ordentlich aus.

Vor einiger Zeit unterhielt ich mich mit Frauen über das Spielzeug im Wohnzimmer und sie waren da ganz anderer Meinung als ich. Das Wohnzimmer sei für die Erwachsenen da und das Chaos stört.

Bei uns gibt es keine Räume für einzelne Personen, so wie die Kinder immer überall bei uns sind, so dürfen wir auch in ihren Kinderzimmern sein. Noch…ob das bei Teenagern gestattet sein wird, das weiß ich nicht.

Unsere Chaosverursacher machen unser Leben auf jeden Fall bunter. Immer! Sie gehören jederzeit dazu und mal ehrlich, nichts ist im Team schneller weggeräumt als Spielzeug!

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Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und es hat sich viel getan in den letzten Wochen hier.

Wir haben umgeräumt, Zimmer verändert, Lilly ist ein Kindergartenmädchen, Noah ein Vorschulkind und dem Garten geht es an den Kragen. Unser Chaos, was wir plötzlich im Leben mit zwei Kindern im und ums Haus hatten, lichtet sich – bis auf die Spielzeugberge die jeden Tag neu im Wohnzimmer aufgetürmt werden und einfach dazugehören. Die Tage sind wieder strukturierter und wir haben bei all den Ferien sowas wie Alltag.

Die Veränderungen im Garten freuen mich persönlich ganz besonders, denn der Garten ist einfach unser persönlicher Luxus. Der Ort, den wir egal in welcher Kleidung, zu jeder Zeit und ohne Absprachen und Fahrerei nutzen können.

Irre Laune, Wühlerei und Missmut können hier abgelassen werden und Gemütlichkeit und Entspannung ist Gold wert. Noch sind wir nicht fertig, aber ich bin schon ganz verliebt.

Aber wisst ihr was mir gerade in jeder Minute viel wichtiger ist als akurate Steinkanten und tolle Gräser?

Meine Familie! Vor einigen Jahren haben mein Mann und ich uns versprochen, dass wir in guten und auch in schlechten Zeiten immer füreinander da sein werden. Gerade gibt es bei uns unbeschreiblich schlechte Zeiten, auf die ich aber auf dem Blog nicht eingehen möchte.

Er ist da. Immer. Die Kinder sind da, auch wenn sie vieles einfach noch nicht verstehen können, sie sind da. Sie trocknen Tränen und schaffen es einem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Wir sind eine Familie und Familie ist das Wichtigste auf der Welt!

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Runterfahren!

Wisst ihr was für mich die schwierigste Aufgabe überhaupt ist?

Nichts tun. Zuhause bleiben und die Welt da draußen einfach Welt sein lassen. Das was andere lieben, in Schlafsachen mit Eis und Chips vor dem Fernseher liegen, ist mein persönlicher Alptraum.

Schon immer war es so, dass ich das Gefühl habe etwas zu verpassen. Meine Zeit musste schon von Teenageralter an immer optimal genutzt werden. Ein komplett durchgeplanter Tag war für mich ein perfekter Tag.

Heute ist es nicht mehr das Sportprogramm zwischen Uni und Nebenjob, die Fahrt zur Party nach dem Kellnern, damit man bloß up to date bleibt, heute ist es tatsächlich immer noch das Gefühl etwas erlebt zu haben.

Ich muss mich bewegen und fühle mich völlig unwohl, wenn ich tatenlos irgendwo sitze. Man könnte die Zeit doch nutzen…

Mein Mann würde täglich gerne die Glasreinigerflasche und die Putztücher vor mir verstecken, denn spätestens nach zehn Minuten auf der Couch beginne ich wieder herumzuwühlen und zu putzen, zu räumen,…

Warum das so ist?

Ich habe keine Ahnung. Das es aber irgendwie zu viel ist, in Kombination mit all den Situationen und Erlebnissen die das Leben mit sich bringen, habe ich in den letzten Wochen am eigenen Leib mitbekommen.

Diese Woche habe ich ganz bewusst einen oder vielleicht sogar mehrere Gänge runtergeschaltet. Ich habe Verabredungen abgesagt, da es mir einfach alles zu viel wurde. Ich habe Zeit zuhause verbracht und ganz in Ruhe umgeräumt, sortiert, geordnet…Dinge aufgearbeitet die schon lange einfach rumlagen. Mich vielleicht dabei auch innerlich ein wenig neu strukturiert. Bewusst habe ich mir für den Vormittag eine Sache vorgenommen und nicht zwanzig Erledigungen nacheinander abgearbeitet.

Und wisst ihr was?

Es tat gar nicht weh! Ungewohnt ist es für mich, sehr ungewohnt, aber manchmal muss man vielleicht auch verändern 🙂

Was wir sonst gemacht haben? Wir haben Pläne für unseren Gartenumbau geschmiedet. Der Garten soll eine absolute Wohlfühloase werden und uns einfach nur Entspannung liefern und dabei ganz modern werden.

Ich habe mir unendlich viele Varianten im Internet angesehen, wir haben mit Fachleuten gesprochen und freuen uns jetzt riesig auf die Veränderung die in der nächsten Woche schon beginnen wird.

Auf dem Blog werde ich die Reise vom Gestrüpp zur hoffentlich perfekten Gartenidylle für euch begleiten und beschreiben.

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Und plötzlich wurde es still!

Es gibt so Phasen im Leben, da reicht es einem einfach!

Eine Sache kommt zur anderen, man ärgert sich über Dinge die einen eigentlich nicht ärgern sollten, man erlebt Situationen die einen sehr traurig machen, eine nach der anderen, dann haben die Kinder seltsame Schubphasen die dich in den Wahnsinn treiben. Dazu kommt super viel Arbeit im Haushalt. Hat man die eine Sache fertig, wird die Scheibe zur Terrasse wieder angeleckt, das Getränk verschüttet und die Kiste mit 200 Malstiften auf dem frisch geputzten Boden umgeworfen.

Lange Zeit nimmt man sich dann wieder den Putzlappen und macht es stillschweigend weg. Lange Zeit hört man sich auf viel Mist um einen herum an und ignoriert es.

Manchmal einfach zu lange.

Ich glaube der Tod unserer Katze in dieser Woche war bei mir der Punkt, der das besagte Fass zum überlaufen gebracht hat. Ich war verdammt traurig und hatte gefühlt gar keine Zeit traurig zu sein.

Und als es dann endlich etwas ruhiger war, war es tatsächlich ganz ruhig.

Erst ein gewaltiges Piepen und Rauschen und dann auf dem rechten Ohr einfach gar nichts mehr. Ein Hörsturz.

Die Ärztin im Krankenhaus erklärte mir, dass der Körper sowas einfach manchmal als Warnsignal macht, so habe ich intuitiv wohl meine Ohren verschlossen.

Mamasein ist ein 24h Stunden Job, aber man ist nicht nur Mama, man ist auch Kollegin, Tochter, Frau, Gegner,..

Was hilft da? Irgendwie lernen sich selbst runter zu fahren. Die Ohren schließen bevor sie es von selbst tun. Wie? Weiß ich noch nicht, denn es ist verdammt schwer, wenn man eigentlich sehr perfektionistisch ist!

Habt ihr Tipps? Wie macht ihr das? Wie wird man einfach ruhiger?

Vielleicht durch einen schönen Nachmittag mit viel Sonne im Garten bei Freunden? Den hatten wir heute! Ich will ja nicht nur jammern:)

Und nun wünsche ich euch einen tollen und entspannten Start in die neue Woche:)