Kommerz, Kommerz…

Versteht mich heute bitte nicht falsch.

Meine Tochter hat mir heute ganz früh schon ein super niedliches, selbstgebasteltes Geschenk gegeben und dabei gestrahlt. Ich habe mich unwahrscheinlich darüber gefreut, weil ich die Geste wunderschön finde und da ich ja immer ganz schrecklich sentimental bin, hatte ich sofort Tränen in den Augen.

Am Mittag sind Lilly und ich zu meinen Eltern gefahren, während die Männer beim Fußball waren. Wir mussten tanken und als ich bezahlte kam ein Mann in die Tankstelle und fragte den Verkäufer was er denn so für „Muttertagskram“ da hat.

Als wir fertig angeschnallt im Auto saßen, sah ich ihn mit einem Blumenstrauß, Schokolade und einem Stofftier aus der Türe gehen.

Meine Timeline in den sozialen Netzwerken war heute voll mit den Präsentation der Geschenke, die die Mamas bekommen haben. Von Uhren, über 150€ Parfümeriegutscheinen, bis hin zu Urlaubsreisen habe ich heute so einiges gesehen.

Versteht mich nicht falsch, den Sinn des Muttertages finde ich durchaus toll, allerdings bin ich absolut gegen Komsumterror und diesen „irgendwas muss ich noch schenken“-Wahnsinn.

Zeit zu verschenken finde ich inzwischen wertvoller als viele andere Dinge, Wertschätzung an jedem Tag im Jahr ist traumhaft und ein „Danke“ für all die Dinge, die einem eine Mama gibt, das ist kostbar!

Außerdem finde ich den Gedanken auch angebracht, sich an so einem Tag nochmal besonders bewusst zu machen, wieviel Glück es eigentlich überhaupt ist, Mama sein zu dürfen, denn das ist alles nicht immer selbstverständlich!

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