Leben mit Kindern

Nicht unser Ding!

So schön Herbstspaziergänge sein können, so schön die Farben des Herbstes sind, wir können einfach nicht mit ihm anfangen. Jedes Jahr erleben wir hier das gleiche Schauspiel! Wir sind krank!

Wir tauschen unsere Viren und Bakterien munter ununterbrochen hin und her, sind mehr in Wartezimmern beim Arzt als draußen und schnoddern und husten um die Wette.

Vitamin D Vorräte sind aufgefüllt, Strumpfhose und Zwiebellook können wir modisch gekonnt einsetzen und zu den Mahlzeiten gibt es ständig frisches Obst oder Gemüse, aber der Herbst trickst uns trotzdem aus!

An so Tagen wie heute möchte ich mich am liebsten irgendwo verstecken, denn statt toller Unternehmungen am Sonntag turnen wir von der einen Etage zur nächsten. Die Kinder veranstalten ein Chaos das man nur noch in den Griff bekommt, wenn sie tatsächlich irgendwann schlafen und man selbst nicht miteinschläft und die Laune ist wie die Stimmung draußen: trüb, sehr trüb!

Über Sekunden der Auszeit freut man sich dann ganz ehrlich schon. Eben etwa, im Superversteck – der Gästetoilette. Endlich kein „Maaaammmmaaa“, absolute Stille. Und dann, PAM! Es ist dunkel, stockdunkel im Raum. Lilly hat von außen das Licht ausgemacht…und dann höre ich sie auch schon wieder „Maaaaammmmaaa, aufmachen!“! Nicht das beste Versteck ist sicher;)

Klingt alles schlimm, ist es auch ein wenig. Aber wir wissen, es kommen auch bessere Zeiten. Die ohne Rotznase und mit Sonne und besseren Temperaturen und dann ist alles wieder besser!;)

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Leben mit Kindern

Und ab jetzt: offline bitte!

Ich gebe zu, ich fand es bis vor einiger Zeit völlig ok, dass die Kinder sich YouTube Kindermusikvideos und Folgen verschiedenster Serien auf einem alten IPad oder meinem Handy angeschaut haben.

Ganz ehrlich, manchmal habe ich es als Rettung empfunden. Dann etwa, wenn ich irgendwas dringend im Haushalt erledigen musste, meine Haare endlich föhnen wollte oder auch um mal ein paar Minuten für mich zu haben.

Leider kann man bei YouTube Videos nicht sperren und so wurden die Filmchen die sie dort schauten immer doofer (ihr kennt bestimmt auch diese ganzen Klebebandsüßigkeitenspielplatzvideos?!) und der Konsum immer mehr. Sie wollten ständig und immer wieder gucken.

Wir hatten gedacht, dass wir den Kindern keine „ihr dürft jetzt nur 10 Minuten gucken“-Zeiten vorgeben müssten, dass sie schnell die Lust daran verlieren und das Gerät von sich aus ausschalten würden.

Das war naiv von uns! 

Sie hätten vermutlich den gesamten Tag damit verbringen können, sich die munter durch einen Kindergarten hüpfende RommelBommel Dame anzuschauen, dabei zuzuschauen wie amerikanische Kinder überdimensionale ÜEier auf Spielplätzen suchen und auspacken… Wie sollten sie in ihrem Alter auch selbst solche Entscheidungen treffen…

Wir finden das sie durch diese Filme nicht weiter gebracht werden! Das die Zeit viel sinnvoller und kreativer genutzt werden kann und das die eigenen vier Wände so unwahrscheinlich viel mehr bieten, als es spielzeugauspackende Youtuber tun. 

Bei uns funktionieren Veränderungen am besten von heute auf morgen und so haben wir den Kindern vor drei Wochen erklärt, dass wir denken, dass sie ohne die Videos viel schöner, mehr und besser spielen können. Das es Zeitverschwendung ist sich diese anzuschauen und das wir die Geräte nicht brauchen. 

Gerechnet hatten wir mit heftigem Protest! 

Es kam nichts dergleichen. Noah sagte „Ja, das stimmt. Ich möchte mit meinem neuen Playmobil mehr bauen!“. Lilly fragte ab und an nach ihren Musikvideos, aber akzeptierte die Abschaffung eigentlich auch sofort. 




Und es hat sich bewahrheitet! Die Kinder spielen inzwischen stundenlang mit ihren Spielsachen! Verkleidungen stehen gerade ganz hoch im Kurs. Noah puzzelt super gerne, Playmobil- und Legowelten werden erschaffen, Lilly ist eine tolle Puppenmama und bekocht ihre Babys und schiebt sie kilometerweit durchs Haus. Die beiden sitzen zusammen, erzählen sich Geschichten und lachen miteinander. Bücher sind wieder viel spannender geworden. 

Problemlos habe ich während die Kinder spielen Zeit für Haushaltserledigungen, Haare und Co und natürlich können sie mir auch gerne immer bei allem helfen! 

Wir hatten die Macht der Medien diesbezüglich unterschätzt und finden offline zu sein jetzt echt cool;)
Noah hat übrigens die Mützengewinnerin gezogen und wir haben sie umgehend benachrichtigt!

Leben mit Kindern

Rabimmel, Rabammel, ein leuchtender Bommel! Gewinnspiel & Werbung

Die Nachmittage werden im Herbst tagtäglich schon früher dunkel, wenn wir morgens in den Kindergarten und zur Tagesmutter aufbrechen, dann ist es auch meist noch düster. Man sieht die Menschen auf den Bürgersteigen recht schlecht in der Dunkelheit und die schwarzen Winterjacken sind nicht gerade förderlich, wenn es darum geht gesehen zu werden. Schon oft habe ich in der letzten Zeit zu Philipp gesagt, dass diese reflektierenden Streifen auf Kinderkleidung wirklich gut sind, denn so sieht man doch durchaus mehr, als ohne sie, allerdings nur, wenn Licht frontal darauf scheint. Wenn die Streifen am Rücken angebracht sind, sieht man vor vorne trotzdem nichts.

Ihr wollt wissen was man machen kann, damit man sofort gesehen wird? Wir durften Glowbee testen! Die erste Mütze mit einem aktiven Bommel der leuchtet oder blinkt, je nach Einstellung. Per Knopfdruck startet man den batteriebetriebenen Bommel, der hell ist und im Idealfall auf einer Entfernung von 500m zu erkennen ist.


Wo war ein besserer Testort, als ein Sankt Martinszug? 153 Kindergartenkinder und deren Geschwister in der Dunkelheit mit ihren Laternen unterwegs und mittendrin Noah, den wir überall sofort anhand der Mütze sehen konnten.


Eigentlich hat Noah immer ziemlich coole Mützen auf, den auf Kinderköpfe gehören im Herbst und Winter einfach warme Mützen, aber noch nie bin ich so oft auf eine der anderen Mützen angesprochen worden. Die Möglichkeit das Kind 360Grad anhand des Bommels im Dunkeln sehen zu können fanden scheinbar sehr viele Eltern sinnvoll. Zudem ist die Mütze im niedlichen Norwegermuster auch echt schön und durch das darin verwendete Fleece nicht kratzig und warm.


Und das was Noah hat, das darf an klein Lilly natürlich nicht fehlen, so bommelt sie in pink durch die Dunkelheit. 

Wenn ihr auch gerne so eine Mütze für eure Mäuse haben möchtet, dann schaut definitiv auf der Seite von Glowbee unter https://www.glowbee.de/ vorbei und nehmt an meinem Gewinnspiel teil! 

Kommentiert ihr hier auf dem Blog, wo ihr eurem Kind die Mütze bevorzugt aufsetzen möchtet, dann nehmt ihr automatisch an der Verlosung einer Glowbee Mütze in grau teil! Unter allen Teilnehmern, die bis einschließlich 18.11.2017 kommentiert haben, ziehe ich den Gewinner! 

Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen! 

Der Gewinn wurde mir von der Firma Glowbee kostenlos zur Verfügung gestellt!

Leben mit Kindern

Rollentausch

Unsere letzte Woche war anders, ganz anders als alle anderen Wochen in den letzten Jahren.

Da ich bereits eine Woche vor den  Herbstferien das Pult gegen unsere Couch eingetauscht habe, da Lilly mit ihrem Gipsbein unterstützt werden musste, kam die Erkältung beider Kinder in dieser ersten Woche nach den Ferien sehr unpassend. Wobei Krankheiten natürlich immer doof und unpassend sind…

Noch eine Woche direkt im Anschluss an die Ferien zu fehlen wäre für meinen Unterricht, die Schüler, das Kollegium und alle einfach nervig geworden. 

Kurzerhand musste eine Alternative her und so hat Philipp diese Woche die Pflege vom kranken Hasen und der fiebrigen Maus übernommen. 

Aufgrund meiner Elternzeit, der Ferien und den Kinderkrankenscheinen die ich sonst für diese Fälle genutzt habe, war es zuvor noch nie so, dass Philipp Vollzeitpapa und Krankenpfleger in einem war. 

Noah erklärte mir heute, wie er diese neuen Situation fand und er sagte: „Krank zu sein kann auch echt manchmal schön sein, Papa ist einfach cool!“!

Für mich war es ungewohnt morgens, wenn alle noch schlafen, ganz alleine einen Kaffee zu trinken, das Haus zu verlassen ohne die Kinder gesehen zu haben und  einfach nichts tun zu müssen, außer mich fertig zu machen. Es war komisch, aber auch schön. 

In den Pausen bekam ich meist ein Foto-Update von dem, was in unserem Wohnzimmer gerade so passierte und ich konnte völlig sicher sein, Papa hat alles im Griff. 


Genau das, was mir damals noch unwahrscheinlich schwer gefallen ist, Verantwortung auch mal abzugeben, fällt mir in den letzten Wochen viel, viel leichter und es tut gut. 

Philipp ist ein toller Papa und er konnte nun wirklich auch mal alleine ganz intensive Zeit mit den beiden verbringen und sie in Situationen, die er sonst nur aus Erzählungen kennt (z.B.: Beide schreien minutenlang, untröstbar im Sprechzimmer beim Kinderarzt) erleben und sie meistern.


Ich glaube mein vorheriger Gefühl, immerzu bei den Kindern sein zu müssen, hat viel damit zu tun das ich gestillt habe und die Kinder nie eine Flasche gewollt haben…Vermute ich zumindest.

Auch wenn Erkältungen doof sind, Papazeit ist eine tolle Zeit, für uns alle!

Wie ist es bei euch? Könnt ihr gut die Verantwortung abgeben? Fällt es euch auch schwer? Ich bin gespannt! 

P.S.: Beide haben diese Woche gelernt zu sagen „Zicke, zacke Hühnerkacke!“

Papas…

Leben mit Kindern

Pre-Opening Søstrene Grene

In der ersten Zeit mit Kindern war mein Kopf immerzu nur voller hellblauem und rosa Babydunst. Natürlich habe ich auch für mich mal gerne nach Kleidung geschaut, in die der Körper nach den Schwangerschaften passte, aber besonders wichtig war mir das nicht. Babyläden zogen mich da mehr in ihren Bann.

Inzwischen, wo sich der Alltag bei uns völlig eingespielt hat und die Babys schon längst keine Babys mehr sind, entdecke ich auch wieder die Liebe zum Shoppen für mich. Nicht immer muss das dann nur Kleidung sein, das Haus mit schönen Accessoires oder tollen Möbelstücken auszustatten macht mir auch Freude. 

Ganz überrascht und zugleich hocherfreut war ich also, als in meinem Emaileingang eine Einladung zum Pre-Opening von Søstrene Grene lag. Natürlich wusste ich sofort welcher Laden das ist und was für tolle Dinge mich dort erwarten, denn seit Wochen erzählt mir die personalisierte Werbung in den sozialen Netzwerken welches Geschäft denn da bald im Centro eröffnet;) 

Voller Vorfreude ging es also gestern Abend ins Centro. 

Bei ruhiger und entspannter Musik wurde uns das Konzept der beiden Schwestern Anna und Clara, die die Gründerinnen des Unternehmens sind, vorgestellt. Anschließend durften wir uns alles anschauen und shoppen! Bei dieser Auswahl ist das richtig schwer, am liebsten hätte ich alles mitgenommen!


Das Warenangebot ist vielseitig und ihr findet sowohl kleine Möbelstücke, wie auch unzählige Accessoires, Dekoartikel, Küchenutensilien, aber auch Handarbeitssachen, Spielzeug,… Alles ist sehr klar, typisch nordisch und strukturiert aufgebaut. 


Überrascht war ich wirklich über die Preise, denn sie sind spitze! Auch mit kleinem Budget kann man hier unwahrscheinlich schöne Artikel kaufen! 

Übrigens: ursprünglich war Søstrene Grene ein Laden in dem man Servietten und Kerzen bekam.

Was in meinem Einkaufskörbchen gelandet ist, das seht ihr hier! 


Ich liebe diese türkis-rosé Töne und ich weiß ganz genau wer bald öfter bei Søstrene Grene vorbeischauen wird!

Ganz besonders liebäugel ich ja mit den Stühlen…

Vielen Dank für die Einladung und die schöne Zeit im Laden!