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Ich WILL, ich WILL,ich WILL!

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So, mit jetzt 3Jahren ist man also an diesem Stand der Entwicklung angekommen den man Trotzphase nennt ( ich würde es eher als Rotzphase bezeichnen!)!

Zwar ist unser Kind durchaus in der Lage lieb nach Dingen zu fragen, aber neuerdings wird nicht mehr gefragt, es heißt ununterbrochen nur noch „Ich will…!“, meine Bemühungen ihm nach jedem ich-will-Satz ein „Schatz, sag bitte ich MÖCHTE!“ entgegenzusetzen, wird zwar kurzzeitig angenommen, aber eine Minute später WILL er dann aber auch schon die nächste Sache! Gepaart mit „Papa soll nicht arbeiten!Wann kommt mein Papa?“ und “ Ich mach das aber so, weil das schöner ist“, kann es anstrengend sein, verdammt anstrengend!

Ganz genau so, wie Noah das Laufen lernen muss, muss er natürlich  auch lernen, eigene Emotionen zu regulieren und Geduld zu haben, wenn Bedürfnisse nicht sofort befriedigt werden (können&sollen). 

„Ich bin Noah. Und ich habe einen eigenen Willen!“ tritt in Konkurrenz zu den manchmal noch nicht perfekt ausgebildeten motorischen oder sprachlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten und dazu scheitert er dann an den ollen Eltern, die ihm einen Strich durch die wundervolle Rechnung ziehen. „Nein, nur in Unterwäsche kannst Du nicht in den Kindergarten gehen!“ „Nein, die Zähne werden geputzt, egal was für ein Drama du veranstaltest!“

Aber die Pädagogin in mir beruhigt mich in unserer Lage und flüstert mir ununterbrochen zu, dieTrotzphase sorgt für unwahrscheinlich wichtige Lernfortschritte.

Trotzphasenmonstermäuse lernen ganz viel für ihr späteres Leben: Sie lernen, ihre Gefühle in den Griff bekommen, und sie üben sich kontinuierlich im Umgang mit Stress und Frustration – alles Dinge, die für das soziale Miteinander unerlässlich sind.Also, beim nächsten „Ich WILL jetzt um 6:30Uhr am Morgen in Unterwäsche im Garten Pommes essen!“ atme ich tiiiiief durch und denke immer dran, Noah lernt gerade gaaaanz viel für die Zukunft;) 

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